Tennis

Ü50 des SC Pommelsbrunn stürmt an die Spitze

Der Pommelsbrunner Helmut Wild wehrte im Doppel drei gegnerische Matchbälle ab und gewann. | Foto: J. Ruppert2020/07/Helmut-Wild.jpg

POMMELSBRUNN – Mit dem verwandelten Matchball zum 11:9 im Super-Tiebreak haben Helmut Wild und Bernd Ziegler für den krönenden Schlusspunkt gesorgt. Ihr Sieg hat den Ü50-Tennisherren des SC Pommelsbrunn einen 7:2-Erfolg im Spiel gegen die TeG Eckental beschert. Der SCP eroberte damit die Spitzenposition in der Bezirksklasse Mittelfranken.

Dabei hatte es für Pommelsbrunn auf eigener Anlage zunächst gar nicht so gut ausgesehen. Von den ersten drei Einzeln gingen zwei verloren. Wilfried Weiser versuchte es mit vielen Netzangriffen, musste aber die Überlegenheit seines von der Spielstärke her klar besser eingestuften Kontrahenten Gerd Günther anerkennen. Helmut Wild führte im zweiten Satz 2:0 und 3:2, hatte dann aber leichte Probleme und beendete die Partie vorsichtshalber.

Kicker am Netz

Lichtblick für die Gastgeber war das ungefährdete 6:3 und 6:0 von Manfred Münster gegen Roland Wukitsevits. Martin Votawa sorgte für den Ausgleich. Gegen den früheren 1860-München-Fußballer Jürgen Kirschbaum zeigte die Pommelsbrunner Nummer eins ein Katz-und-Maus-Spiel, glänzte mit harten Aufschlägen und platzierten Bällen in die Ecken. Endstand: 6:0 und 6:0.

Fast genauso souverän brachte Walter Zimmermann den SCP in Front. 6:1 und 6:2 lautete seine Bilanz. Mehr anstrengen musste sich Bernd Ziegler. Nach einem Serviceverlust glückte ihm ein Rebreak und er führte schon 5:4 und 40:0. Der Satz ging dennoch in den Tiebreak, den Bernd Ziegler für sich entschied. Damit war der Widerstand gebrochen und Durchgang zwei ging mit 6:2 an den konditionell besseren Pommelsbrunner.

Vor den Doppeln lautete der Zwischenstand 4:2 für den SCP. Wilfried Weiser/Walter Zimmermann und Martin Votawa/Manfred Münster machten mit jeweils Zwei-Satz-Siegen alles klar. Helmut Wild und Bernd Ziegler mussten über die volle Distanz, denn nach einem 7:6 glichen die Eckentaler Roland Wukitsevits und Gerd Haase dank eines 6:3 aus. Das heimische Duo zeigte sich am Ende aber ebenso nerven- wie kampfstark: Nach Abwehr von drei gegnerischen Matchbällen sicherte es den siebten Pommelsbrunner Punkt.

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