1:3 gegen FC Sindlbach

Trotz Pleite: Ochis dürfen noch hoffen

Auch wenn er sich noch so vehement reinlegt, der Ochenbrucker Serdar Sahan (links) kam an dem Sindlbacher Torschützen zum 0:1 Dominik Deinhard (rechts) nicht vorbei. | Foto: DV2017/06/tsvochenbruckfcsindlbach.jpg
Raiba Fallback

ALTDORF – Das ging in die Hose. In der ersten Relegationsrunde hat der TSV Ochenbruck am Samstagabend vor 500 Zuschauern verdient gegen den FC Sindlbach verloren.

TSV Ochenbruck – FC Sindlbach 1:3 (0:2) – Der A-Klassist aus der Oberpfalz begann verhalten, die Ochis hingegen wirkten in den Anfangsminuten entschlossener und versuchten, dem Match ihren Stempel aufzudrücken. Nach einer ersten Annäherung der Sindlbacher durch Hussin Alfares in der 7. Minute antwortete Ochenbruck mit einem Steilpass auf Serdar Sahan, der jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen wurde (10.). In der 13. Minute eine Gelegenheit für Ochenbruck durch Dominik Coste, seinen Schuss konnte der Sindlbacher Keeper parieren.

Sindlbach gestaltete nun das Match wesentlich offensiver, und ging in der 19. Minute in Führung. Einen Eckstoß von Dominik Pöhner verwertet der aufgerückte Abwehrspieler Dominik Deinhard vom zweiten Pfosten aus zum 0:1. Sindlbach legte die vornehme Zurückhaltung endgültig ab und dominierte nunmehr das Match. In der 20. Minute versuchte es der Ochenbrucker Felix Jädicke mit einem Schuss, im schnellen Gegenzug verfehlte Hussin Alfares abermals nur knapp. Der TSV bemühte sich zwar, doch die meisten Aktionen liefen ins Leere. Die pfeilschnellen Angreifer der Sindlbacher sorgten stets für Gefahr und waren dann auch in der 35. Minute erfolgreich. Hussin Alfares legt für den Sindlbacher Goalgetter Dominik Fügl ab und der trifft zum 0:2.

Im Ochenbrucker Lager kam in Hälfte zwei doch noch so etwas wie Hoffnung auf, Serdar Sahan setzte sich auf der rechten Seite durch und Felix Jädicke nahm seinen Querpass direkt und verkürzte auf 1:2 (55.). Vier Minute später versucht es Serdar Sahan mit einem Freistoß vom rechten Strafraumeck, der stramme Schuss ging aber am langen Eck vorbei. Zeitweilig wittert Ochenbruck doch noch etwas Morgenluft, doch die an sich gut gemeinten Bemühungen blieben im Ansatz stecken. Wesentlich effektiver agierte der FC Sindlbach, der mit seinen beweglichen Sturmspitzen die Ochenbrucker ein ums andere Mal in Verlegenheit stürzte.

Der Knock-Out kam dann in der 74. Minute. Bei seinem zweiten Treffer erzielte Dominik Fügl mit einem gekonnten Lupfer über den Ochenbrucker Torhüter hinweg das 1:3 für den FC. Damit war die Messe für die Ochenbrucker gelesen. Der FC Sindlbach hat damit den Aufstieg in die Kreisklasse perfekt gemacht, für die Ochis geht es unter der Woche in die nächste Relegationsrunde.

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