NÜRNBERG — Der Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen sind die Basketballherren des TV 1877 Lauf. Am vergangenen Auswärtsspieltag konnte die Bezirksliga-Mannschaft nach einer packenden Partie gegen ihre direkten Verfolger vom Nürnberger Basketball Club III gewinnen.
Das Ziel von der perfekten Saison steht für die Laufer Basketballherren weiterhin. Noch mussten die Korbjäger vom TV 1877 Lauf in der aktuellen Saison kein Spiel abgeben und stehen in der Folge souverän auf dem ersten Platz der Bezirksliga Mittelfranken. An ihrem jüngsten Spieltag hieß es, diese makellose Bilanz gegen den wohl schärfsten Konkurrenten zu verteidigen, den Nürnberger Basketballclub III. Die Verfolger aus Nürnberg waren ihrerseits heiß darauf, den Laufern ersten Flecken auf ihrer weißen Weste zuzufügen. Diese ließen sich davon jedoch nicht allzu sehr beeindrucken. Mit für Laufer Verhältnisse gut besetztem Kader und Trainer Felix Locke war Lauf angereist – etwas, das nach den Wochen zuvor einen gewissen Seltenheitswert erlangt hatte. Umso motivierter war man auf Laufer Seite, dies auszunutzen und im elften Saisonspiel den elften Sieg zu holen. Das Team aus Nürnberg kannten die 77er bereits sehr gut, denn schon häufig war man in der Vergangenheit aufeinandergetroffen. Wie wichtig beide Teams die Partie nahmen, spürte man vom Anpfiff weg. Den Hausherren war anzumerken, wie sehr sie diese Begegnung für sich entscheiden wollten und häufig wurde es auf dem Spielfeld und der Bank laut. Von Beginn an entwickelte sich eine körperbetonte, hitzige Partie. Die Laufer blieben größtenteils gelassen. Sie wussten, wo die Schwachstellen ihrer Gegenüber zu finden waren und nutzten diese schnell aus. Trotzdem konnte der NBC durch sehr viel Einsatz verhindern, dass sich die Laufer eine Führung erarbeiteten. So gestaltete sich das erste Viertel ausgeglichen. Schließlich konnte die Nürnberger dieses sogar mit einem kleinen Vorsprung abschließen – Spielstand 23:24 aus Sicht des TV Lauf. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Gäste aus Lauf ihre Gegner dann besser im Griff. Diese gerieten immer mehr aus ihrem organisierten Spiel und versuchten dies zunehmend durch Körpereinsatz zu kompensieren. Doch das gelang ihnen nicht. Immer häufiger gerieten sie daraufhin untereinander in Diskussionen. Die 77er setzten ihr eigenes Spiel zu selben Zeit ruhig fort und sollten auch dafür belohnt werden. Alleine in den letzten zwei Minuten des zweiten Viertel drehten sie einen Zwei-Punkte-Rückstand zu einer Fünf-Punkte-Führung und gingen mit dieser in die Halbzeit.