Fußballvorschau Neumarkt/Jura

SV Unterferrieden in Lauerstellung

Mit Allersberg haben die Unterferriedener eh noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel am Röthweiher ging für den inzwischen zurückgetretenen Coach Holger Gisske (im Hintergrund) mit 1:3 ordentlich in die Binsen. | Foto: Kaufmann2019/04/DSC_9577.jpg

NÜRNBERGER LAND – Vom heimischen Trio der Kreisliga Neumarkt-Jura Nord kann sich der SV Rasch (5.) mit einem Sieg gegen den TSV Katzwang (Hinspiel 2:2) in der Tabelle weiter nach oben katapultieren und zugleich dem TSV Winkelhaid Schützenhilfe leisten.

Für den Tabellenletzten selbst ist das Kellerduell bei Eintracht Penzendorf (Vorrunde 0:3) die letzte Chance, um das schier Unmögliche, sich auf einen der beiden Abstiegsschleuderränge zu retten, vielleicht doch noch möglich zu machen. Ein zumindest psychologischer Effekt für den Saisonendspurt wäre für Trainer Matthias Krafft und seine Elf, dass man mit einem Sieg mit Konkurrent Penzendorf (12 Punkte) gleichzieht.

Der FC Ezelsdorf hofft, den Schwung des Sieges gegen Pölling mit nach Rednitzhembach zu nehmen. Mit einem Erfolg würde sich die Elf von Trainer Markus Lewey weiter aus der Gefahrenzone absetzen. In der Vorrunde patzte der FCE daheim gegen die „Hembis“ mit 2:4.

Spitzenreiter FC Wendelstein steht bei Aufsteiger SC Pollanten auf dem Prüfstand, der eine imponierende Heimserie von sechs Siegen in Folge vorzuweisen hat.

Anlauf zur Wachablösung

Der TSV 04 Feucht nimmt in der Kreisklasse Ost den nächsten Anlauf zur Wachablösung. Voraussetzung dafür ist ein Heimdreier gegen Berngau und dass die noch führende DJK Berg, die mit zwei Niederlagen aus der Winterpause gekommen ist, gegen Reichertshofen ein weiteres Mal Federn lässt.

Der SV Unterferrieden, mit sechs Auswärtssiegen erfolgreichstes Gastteam der Liga, will seine Auswärtsstärke bei der SG Allersberg (5.) bestätigen und mit einem Sieg dem Führungsduo auf den Fersen bleiben.

Der 1.FC Altdorf (4.) sollte den FC Sindlbach, wo der Trainerwechsel von Daniel Hausner zu Jens Hawa erste Früchte getragen hat, tunlichst nicht am Tabellenplatz messen. Der Tabellenvorletzte, der mit zwei Siegen erfolgreich aus der Winterpause gekommen ist, wird auch bei den Wallensteinstädtern alles in die Waagschale werfen und versuchen, etwas mitzunehmen.

In der A-Klasse Nord-Ost steht das Derby zwischen Spitzenreiter TSV Burgthann und dem TSV Ochenbruck (5.) im Fokus (siehe auch Spiel der Woche). Während die Ruziski-Elf ihren Hinrundensieg wiederholen und Verfolger FC Trautmannshofen auf Distanz halten möchte, geht es für die „Ochis“ darum, im Kampf um Platz zwei nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten.

Revanche für Hinrundenpleite

Burgthann selbst muss vor allem Trautmannshofen im Auge behalten, wo die „Zweite“ des TSV Winkelhaid krasser Außenseiter ist. Der FSV Oberferrieden (8.) will im Gemeindederby gegen Ezelsdorf II (11.) Revanche für die 4:5-Vorrundenpleite nehmen. Und auch der FV Röthenbach (12.) strebt nach Wiedergutmachung gegen Schlusslicht EKSG Rummelsberg, dem im Hinspiel der bisher einzige Saisonsieg gelang.

Für den Tabellenvorletzten SV Moosbach wird es trotz des jüngsten Achtungserfolgs bei Litzlohe/Pilsach schwer, dem FC Wendelstein II, der aussichtsreich im Rennen um Platz zwei liegt, die Punkte vorzuenthalten und seine prekäre Situation zu verbessern.

Während die Reserve der „Ochis“ in der B-Klasse Nord-Ost flex beim 9er-Team des TSV Burgthann ungefährdet ist, dürfte Verfolger SC Eismannsberg beim SV Heuberg (4.) einen weitaus schwereren Stand haben.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz