Derby in Kornburg

SC Feucht: Meisterlicher Zusammenhalt

SC Feucht TSV Kornburg
Der Teamgedanke wird nicht erst in dieser Saison beim SC Feucht groß geschrieben. | Foto: Zink2019/09/20190522_feucht_ismaning_wozi_0081.jpg

FEUCHT – Der SC Feucht überzeugt derzeit nicht nur sportlich, auch die Zusammenhalt beim Tabellenführer ist vorbildlich. Nun steht das Derby beim  TSV Kornburg an.

Zehn Siege, zwei Unentschieden, null Niederlagen, Platz eins. Die Zahlen sprechen für sich: Der SC Feucht ist aktuell das Maß der Dinge in der Landesliga Nord Ost. Und daran wird wahrscheinlich auch das Derby am Samstag in Kornburg (16 Uhr) wenig bis nichts ändern. Denn der SC hat aktuell sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und die Gastgeber, eigentlich als einer der Titelkonkurrenten gestartet, stecken im Moment tief im Tabellenkeller fest.

Feucht in Bestbesetzung

Für die Kornburger kommt das Duell mit dem Tabellenführer zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Gerade hatte sich die Truppe des ehemaligen SC Feucht-Trainers Klaus Mösle ein wenig stabilisiert, zuletzt Kellerkonkurrent Jahn Forchheim ein 2:1 abgerungen und mit dem 1:1 gegen den Zweiten Stadeln aufhorchen lassen. Nun droht dem TSV wieder ein Rückschlag. Denn die Zeidler reisen laut Trainer Florian Schlicker in Bestbesetzung in den südlichen Nürnberger Vorort und werden sicher einen Teufel tun, die angeschlagenen Gastgeber zu unterschätzen. „Eigentlich ist Kornburg viel stärker als es ihr Tabellenplatz im Moment aussagt“, bewertet Schlicker die Schwäche des TSV nur als Momentaufnahme. Und teilt damit die Einschätzung seines Trainer-Kollegen Klaus Mösle. Der hatte unter der Woche gegenüber nordbayernAmateure betont: „Es werden sich noch einige umschauen, welche Qualität in meiner Mannschaft steckt.

Schlicker moderiert Konkurrenzkampf

Beim SC Feucht ist die Qualität der Mannschaft dagegen seit Wochen offensichtlich. Nachdem seine Elf nun ihrer Favoritenrolle gerecht geworden ist, besteht für Trainer Schlicker die Hauptaufgabe darin, den Laden am Laufen zuhalten. Und das bedeutet vor allem den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft zu moderieren. Da nicht alle gleichzeitig spielen können, gibt es immer Unzufriedene. Für Schlicker ist das aber ganz normal: „Jeder Spieler definiert sich über seine Einsätze. Und das ist auch gut so. Ich muss ihnen dann eben im Einzelgespräch erklären, warum sie nicht spielen.“ Das klappt im Moment offenbar sehr gut. Aus der Kabine ist kein Murren oder Maulen zu hören. Auch daran wird das Derby in Kornburg wohl wenig bis nichts ändern.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann