Spielleitertagung der Kreisklassen

Reichlich Redebedarf

Spielleiter Viktor Dangauer vom 1.FC Hersbruck nimmt bei der Tagung von Kreisspielleiter Max Habermann die Urkunde für die Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der A-Klasse 6 entgegen. Foto: M. Keilholz2016/07/7277357.jpeg

PEGNITZGRUND – Teilweise hoch her ist es bei der Spielleitertagung der Kreisklasse im Sportheim des FSV Erlangen-Bruck gegangen. Mit bisweilen sehr emotionalen Worten rechtfertigte Kreisspielleiter Max Habermann die Gruppeneinteilung, die vor allem im Westen des Fußballkreises in den Gruppen 1 und 2 nicht jeden zufriedenstellte.

Neu im Kreis der 64 Mannschaften, die in vier 16er-Gruppen spielen, sind die sechs Kreisliga-Absteiger, darunter der TV Leinburg, und 15 Aufsteiger. Aus dem heimischen Bereich haben der 1.FC Hersbruck II und der SV Neuhaus den Sprung nach oben geschafft.

Diese treffen dort in der Kreisklasse 4 auf die alt eingesessenen heimischen Teams SV Henfenfeld, SG Am Lichtenstein und SpVgg Sittenbachtal. Dazu kommen aus dem Laufer Bereich der TSV Lauf, SK Heuchling, FC Röthenbach, SV Schwaig II, SpVgg Neunkirchen-Speikern, FC Schnaittach, ASV Herpersdorf und SpVgg Hüttenbach II, mit dem FSV Schönberg ein weiterer Aufsteiger, sowie der TV Leinburg und FSV Weißenbrunn. Eröffnet wird die Spielzeit am Freitag, 5. August, um 19 Uhr mit dem Moritzbergderby zwischen Absteiger Leinburg und Aufsteiger Schönberg.

Was den Auf- und Abstieg betrifft, bleibt alles beim Alten. Die vier Meister steigen auf und die Tabellenzweiten spielen mindestens einen weiteren Aufsteiger aus. Aus jeder Gruppe steigen die drei Letztplatzierten ab; es gibt keine Abstiegsrelegation. Bei Punktgleichheit zählt nicht, wie inzwischen in einigen anderen Kreisen, wie zum Beispiel Neumarkt-Jura, der direkte Vergleich, sondern es bleibt beim Entscheidungsspiel.

Berichte von Kreisschiedsrichterobmann (KSO) Stefan Stadelmann und dem Kreisehrenamtsbeauftragten (KEAB) Alexander Männlein rundeten die Zusammenkunft ab.

Stadelmann erläuterte wie schon bei der Kreisligatagung vor einer Woche (wir berichteten) die Regeländerungen, die seit dem 1. Juli gelten. Neben dem Wegfall von Mehrfachbestrafungen – bei einem Foul im Strafraum sieht das neue Regelwerk außer einem Elfmeter nicht mehr zwangsläufig eine rote Karte vor – werden ab dieser Saison vor allem Vergehen außerhalb des Platzes und Fehlverhalten von Trainern und Auswechselspielern verstärkt im Blickfeld der Schiedsrichter stehen.

Dazu legte Stadelmann den Vereinen zwei Regelschulungen ans Herz. Für den heimischen Bereich findet diese am 3. August, um 19 Uhr beim SV Schwaig statt.

Männlein sieht die Ehrenamtsentwicklung im Fußballkreis – 140 Vereine haben einen Ehrenamtsbeauftragten – generell positiv: „Die Veranstaltungen zum Ehrenamt werden gut angenommen“. Zugleich würde er sich aber wünschen, dass die Vereine, was die Ehrenamtsarbeit betrifft, intern personell strukturierter vorgehen: „Wir brauchen positiv denkende Leute in den Vereinen.“ Männlein freute sich, dass das Seminar „Verabschiedungskultur“ eine so gute Resonanz gefunden hat und warb für eine weitere Veranstaltung mit dem Titel „60 plus“ am 24. Oktober um 19 Uhr beim SK Heuchling.

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