Social Cup

Perfekte Premiere für SVA-Inklusionsfußballer

Die beiden Inklusionsteams des SV Altensittenbach vertrauten bei ihrem „Social Cup“ auch auf „Girls-Power“. | Foto: Porta2019/12/DSC_2548.jpeg

HERSBRUCK – Besser hätte die Premiere des „Social Cup“ für die Inklusionsfußballer vom SV Altensittenbach gar nicht laufen können: Beide Teams des Ausrichters standen im Endspiel des Hallenturniers, und dann musste die Entscheidung auch noch vom Siebenmeterpunkt fallen.

Das „Traumfinale“ war das i-Tüpfelchen auf einem rundum gelungenen Tag in der Hersbrucker Dreifach-Turnhalle, der „Cheforganisator“ Anargiros „Giri“ Tsopouridis ein Dauerlächeln ins Gesicht zauberte.

Sechs Mannschaften aus Mittel- und Oberfranken, der Oberpfalz sowie Oberbayern waren zum ersten „Social Cup“ angereist, mit dem der SV Altensittenbach seinen Ruf als „Motor des Inklusionsfußballs“ im Freistaat untermauerte und zugleich gemeinsam mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) die neue Initiative „Fußball für alle“ startete.

Sehenswerter Fußball

In den acht Sechserteams (ein Torwart, fünf Feldspieler) jagten immer mindestens genau so viele gehandicapte Sportler dem Ball hinterher wie nicht gehandicapte. Alle Spiele blieben bis zum Schluss eng und spannend.

So kam Ramspau im Gruppenspiel gegen den SV Altensittenbach II kurz vor Schluss noch per Siebenmeter zum 3:3 und zog damit ins „kleine Finale“ gegen Olching ein. Und in der Partie der „ersten Garnitur“ des SVA gegen die „Zweite“ der Sturmkicker Niederroth/TSV 1860 München verhinderte das Lattenkreuz nach einem scharfen Schlenzer von Jürgen Krauß in allerletzter Sekunde den möglichen Siegtreffer der Gastgeber.

Auch das Finale zwischen den beiden Altensittenbacher Mannschaften wogte lange hin und her: Ein Siebenmeterschießen musste entscheiden, wer als erster den „Social Cup“ in die Höhe halten durfte. Und auch hier spannten die Akteure die Nerven der Zuschauer auf die Folter: Als dann Krauß scheiterte, machte Misini im zweiten Keeperduell alles klar – die neun Kicker des SVA Inklusion II, darunter mit Cassandra Neuhaus und Nafye Kora auch zwei Frauen, durften ausgelassen jubeln.

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