Altenfurter Judo-Mädels starten in die Saison

Neue Saison, neues Glück?

Ein verschworener Haufen mit großen Zielen: Die Altenfurter Judo-Mädels haben nach dem knapp verpassten Aufstieg heuer wieder Großes in der 2. Bundesliga vor. | Foto: Zink2017/04/20160604_judo_altenfurt_mawi_003.jpg

ALTENFURT – Es ist wieder so weit: Die Altenfurter Judo-Mädels starten am kommenden Samstag (16 Uhr) mit einem Heimkampf in die neue Saison. Nachdem sie letztes Jahr den Aufstieg in die erste Liga haarscharf verpasst hatten, wollen sie dieses Jahr richtig angreifen.

Am Ende der letzten Zweitliga-Runde stand ein guter vierter Platz. Die Platzierung dürfte vor allem das heimische Publikum freuen, denn das bedeutet einen Heimkampf mehr. Gleich zwei Mal kämpfen die Altenfurter Judo-Mädels in der eigenen Halle in der Wohlauerstraße.

Damit die Mannschaft richtig zusammenwächst, fand bereits ein Mannschaftstraining statt. Am frühen Sonntagmorgen rafften sich die Frauen auf, um gemeinsam zu trainieren. Wer verletzt war und kein Judo machen konnte, widmete sich am Rand dem Kraftaufbau. Schließlich geht es um das Team, da sollte jeder anwesend sein. Zum Schluss schwitzten alle noch einmal ordentlich, als Trainerin Nicole Adler Stabilisationsübungen anordnete, bei denen die Altenfurterinnen vor Anstrengung zitternd einmütig im Kreis standen.

Schwesterverein wird zum Gegner

Der Zusammenwuchs ist auch nötig, denn dieses Jahr schaffte der SV Neuhaus, mit dem die RSV-Damen seit der Jugend zusammengekämpft haben, den Sprung von der Bayernliga in die 2. Bundesliga. Viele Kämpferinnen, vor allem in den oberen Gewichtsklassen, kommen aus Neuhaus, sodass dort Lücken entstanden sind. Die wurden von Kämpferinnen aus anderen Vereinen gefüllt. Neu in der Mannschaft sind: Leni Schmidt, Katharina Girndt und Lea Fühner.

Mit den neuen und alten Kämpferinnen wird es sicher eine weitere spannende und hoffentlich erfolgreiche Saison werden. Das Ziel der Mannschaft dabei ist aber, wie auch in den Jahren zuvor, Spaß am Judosport und am gemeinsamen Kämpfen zu haben. Wenn das gelingt, sind die jungen Trainerinnen Nicole Adler und Astrid Ederer vollauf zufrieden mit ihren Athleten.

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