Heimsieg für den SC Feucht

Mit Klose klappts

Zurück im Mittelfeld und für seine Gegner kaum zu stoppen: Fabian Klose. | Foto: Dirk Meier2021/09/SC-Feucht-Fabian-Klose.jpg

Feucht – Der SC Feucht wahrt seinen Heimnimbus und gewinnt eine knappe Kiste gegen den TSV Abtswind mit 1:0.

Ganz wichtig für den SC war eine Nachricht vor dem Spiel: Mittelfeldlenker Fabian Klose gab grünes Licht. Er kehrte nach starken Rückenbeschwerden ins Team zurück, was sich letztlich auszahlen sollte. Allerdings fehlte Philipp Spießl. Der hatte am Donnerstagabend noch am Abschlusstraining teilgenommen, klagte am späten Abend aber über Beschwerden in der Wade, wo sich Blut angesammelt hatte. Spießl musste ins Krankenhaus, stand natürlich für das Spiel nicht zur Verfügung. Zudem verletzte sich auch noch Julian Schäf früh: „Ich bin zum Kopfball hochgestiegen und spürte sofort ein stechen im linken Oberschenkel.“ Für ihn kam Patrick Tekeser (13.).

Die Gäste kamen etwas besser in die Partie und nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Severo Sturm brannte es im Feuchter Strafraum, Klose klärte in höchster Not (14.). Nach und nach kamen die Platzherren besser ins Spiel, verwirrten den TSV immer wieder mit Positionswechseln. Zudem spielte Klose häufig überraschende Pässe in die Spitze, die für Gefahr sorgten. Den ersten gefährlichen Schuss feuerte Tekeser aus 20 Metern ab, TSV-Keeper Felix Wilms parierte (31.). Im Gegenzug musste Andreas Sponsel bei einem Schuss von Sebastian Lorz eingreifen, blieb aber Sieger. So ging es torlos in die Pause.

Stephan König spielt trotz Cut

Feucht erwischte den besseren Start, als Klose auf halbrechts in die Spitze spielte. Der Abwehrspieler orientierte sich zum mitgelaufenen Salim Ahmed, den Ball erwischte aber Tim Ruhrseitz. Der legte die Kugel am Schlussmann vorbei und schob ins leere Tor zum 1:0 (51.). Nun nahm die Partie weiter an Fahrt auf. Nach einer guten Stunde rasselten Feuchts Stephan König und Abtswinds Andreas Bauer mit den Köpfen zusammen. Bauer konnte ohne Probleme weiterspielen, König erlitt eine vier Zentimeter lange Platzwunde, spielte aber mit Turban noch eine Viertelstunde weiter.

König wollte das 2:0 einleiten, schickte Tekeser steil. Doch der schoss den Torwart an, anstatt quer zum freistehenden Ahmed zu legen (77.). Danach ging König vom Feld – zum Nähen ins Krankenhaus.

Abtswind gab in den Schlussminuten noch einmal Gas, aber Feucht hielt in den Zweikämpfen aggressiv dagegen. Dennoch hatten die Unterfranken noch Chancen, etwa durch Lukas Huscher, dessen Schuss geblockt wurde (86.). Es folgte eine sechsminütige Nachspielzeit, die der SC aber relativ souverän überstand. „Es war ein Dreier aus der Kategorie Arbeitssieg. Beide Mannschaften haben sich über 90 Minuten weitestgehend neutralisiert“, meinte SC-Trainer Florian Schlicker, „wir hatten einen Tick mehr vom Spiel und die beste Chance des Spieles, die zum Siegtreffer geführt hat. In Summe war es ein verdienter Erfolg für uns“.

Für den SC spielten: Sponsel, Schäf (13. Tekeser), Gratz (46. Weber), Hering, Oltean, Mbetssi Junior, Spielbühler, Ahmed, Klose (87. Jessen), Ruhrseitz, König (77. Wessner)
Tor: 1:0 Ruhrseitz (51.)
Zuschauer: 248
Schiedsrichter: Thomas Ehrns-perger

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