Handball-Damen siegen gegen Diepersdorf

Leichtsinnig, aber weiter ungeschlagen

Nachwuchsspielerin Marianne Wachsmann (rechts) tat sich in den ersten Spielminuten vor allem als Sieben-Meter-Schützin hervor. | Foto: Porta2020/02/DSC-3125.jpg

DIEPERSDORF (hc) – Die Truppe um Trainer Randolf Weyland war hochmotiviert. Die Damen des HC Hersbruck wollten bei der SpVgg Diepersdorf die nächsten zwei Zähler einfahren. Das Ziel: Platz eins der Bezirksliga ungeschlagen verteidigen.

In den ersten Spielminuten konnte man dieses Ansinnen auf dem Spielfeld deutlich erkennen. Die Mädels legten einen guten Start hin, und so stand es bereits nach vier gespielten Minuten 1:4 für Hersbruck durch sehenswerte Tore von Selina Sensen, Lena Endner und Katharina Dotzler. Auch die Nachwuchsspielerin Marianne Wachsmann bewies sich in den ersten Spielminuten am Sieben-Meter-Punkt und verwandelte den Strafwurf sicher.

Im weiteren Spielverlauf waren es immer wieder die Rückraumspielerinnen Katharina Dotzler, Selina Sensen und Katja Vampola, die sich gegen die Diepersdorfer Abwehr durchsetzen konnten. Auch schöne Anspiele an die Kreisspielerin Emely Dennl bejubelten die mitgereisten HC-Fans. Sie brachte die Bälle, die sie zu fassen bekam, sicher im Tor unter.

Die rechte Angriffsseite der Hersbrucker mit Esther Thiel und Jana Vampola war sehr gefährlich an diesem Tag. Beide verwandelten die Bälle sicher von der Rechtsaußen-Position.

Ins Spiel gebracht

Erst nach 16 Minuten konnten die Gastgeberinnen aus Diepersdorf den Lauf der Hersbruckerinnen unterbinden und die immer wieder eintretenden Unkonzentriertheiten der HC-Damen ausnutzen. Auf diese Weise kamen die Frauen der Spielvereinigung selbst zum Torerfolg. Zudem kam es in der Endphase der ersten Halbzeit auf Seiten der Hersbruckerinnen immer wieder zu Ballverlusten oder zu nicht konsequent genutzten Torabschlüssen. So stand es zur Halbzeit nur 13:15 für den HC.

Trainer Weyland versuchte in der Halbzeitpause seinen Mädels wieder klar zu machen, wer die bessere Mannschaft auf dem Feld ist. Dies habe man seiner Meinung nach nämlich in den ersten Spielminuten deutlich sehen können. Es seien nur leichtsinnige Fehler gewesen, weshalb der Vorsprung geschmolzen sei. Nach der Pause waren es Lisa Endner und Sophie Kellner, die sich beide über die Linksaußen-Position hervorragend durchsetzten und die Führung wieder weiter ausbauten.

Sichere Bank

Jedoch wurden die Strafwürfe in der zweiten Halbzeit, die von Kreisläuferin Tamara Scharrer herausgeholt wurden, nicht konsequent genug genutzt. Erst als Emely Dennl von Trainer Weyland zum Sieben-Meter-Punkt gerufen wurde, landete der Ball wieder sicher im Netz.

Die HC-Mädels erarbeiteten sich nach und nach wieder eine Führung von insgesamt neun Treffern. Dafür sorgten schöne Torabschlüsse von Selina Sensen und Jana Vampola, die zum Schluss von der Halbposition glänzte und mit dem letzten sehenswerten Tor zwei Sekunden vor Schluss die Partie beendete.

Nun rückt der Aufstieg in die Bezirksoberliga näher. Mit 20:0 Punkten nach zehn Spielen sind die Mädels auf dem besten Weg dorthin. Um diesen Schritt für Schritt weiterzugehen, heißt es am 15. Februar beim nächsten Gegner HC Erlangen/Niederlindach die nächsten zwei Punkte einzufahren.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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