Schachstrategen des SV Altensittenbach

Hoffnungsschimmer am Brett

Manfred Wallinger trug mit seinem Erfolg maßgeblich zum ersten Saisonsieg bei. Foto: T. Ammon2015/02/5_2_2_2_20150227_SCHACH.jpg

ALTENSITTENBACH — Nach nur einem Unentschieden in sechs Runden ist den Schachstrategen der SV Altensittenbach gegen den SC Bechhofen der langersehnte erste Saisonsieg in der Regionalliga gelungen. Obwohl sie die „rote Laterne“ nicht los wurden, bestehen nun zumindest realistische Chancen auf den Klassenerhalt.

Der Beginn des Wettkampfes verlief für die Altensittenbacher ungünstig, weil sie gegen nominell schwächere Kontrahenten an drei Brettern nur einen mageren Punkt holten. Tobias Ammon am Spitzenbrett und Günther Auer an Brett 7 konnten mit den schwarzen Steinen ein Verflachen des Spieles nicht verhindern und es kam zur Punkteteilung. Ersatzspieler Fabian Ammon, Brett 8, wurde in der Eröffnung überspielt und verlor sogar. Frank Röder, Brett 5, glich für Altensittenbach aus, als sein Gegner eine Springergabel übersah, die zum Damengewinn führte.

Kurz vor dem 40. Zug kam es an mehreren Brettern zu Entscheidungen. Manfred Wallinger gewann am vierten Brett im Leichtfigurenendspiel zwei Bauern und damit die Partie und Hans Albrecht, Brett 6, krönte sein Spiel an beiden Flügeln mit einem durchschlagenden Königsangriff. Allerdings musste Christian Endres am dritten Brett das Handtuch werfen, als der Gegner mit seinen Figuren in sein Lager eindrang und Materialverlust nicht mehr abzuwenden war.

Beim Stand von 4:3 lag es nun an Gerd Röder am zweiten Brett, den ersten Altensittenbacher Sieg perfekt zu machen. Doch im Leichtfigurenendspiel mit Mehrbauern verlor er zwei Bauern und musste plötzlich ein Endspiel mit Minusbauern verteidigen. Nach beiderseitig ungenauem Spiel fand er jedoch einen Weg zum Remis und stellte so den 4,5:3,5-Endstand her.

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