Spiel der Woche

Höhenbergs Coach lobt TSV-Kollektiv

Für TSV-Nachwuchsstürmer Luca Bader (hier im Spiel gegen Berg) und die Feuchter geht es gegen Höhenberg bereits um alles. | Foto: kk2018/05/DSC_7004.jpg

FEUCHT – Der TSV Feucht hat am kommenden Sonntag ein verdammt schweres Spiel gegen den SV Höhenberg vor der Brust. Der Ausgang der Partie könnte vorentscheidend im Kampf um den Aufstieg sein.

Drei Punkte trennen beide Mannschaften auf den Rängen zwei und drei. Aktuell liegt der Vorteil noch bei Höhenberg, die allerdings ein Spiel mehr absolviert haben. „Es gibt zwar keine Vorgabe vom Verein, aber wir wollen das zu Ende bringen, was wir begonnen haben“, erklärt Höhenberg-Coach Daniel Tempcke. An der Tabellenspitze steht der SV Lauterhofen, einen Punkt vor Höhenberg, mit 51 Zählern.

Gegen Lauterhofen stellten die Feuchter allerdings bereits ihren Killerinstinkt unter Beweis. Den SVL schoss der TSV zu Hause mit 3:0 ab. „Sie sind individuell sehr stark besetzt“, sagt Tempcke lobend: „Sie können über eine lange Zeit ein hohes Tempo gehen.“

Eine Woche später zeigten sich die Feuchter allerdings von ihrer anderen Seite. Gegen den SV Unterferrieden verlor der TSV zwar unverdient, spielte jedoch – vor allem gegen tief stehende Gäste – zu planlos in der Offensive. „Wir tun uns in diesen Situationen schwer. Tiefstehender Gegner, kleiner Platz – manchmal suchen wir auch die zu schöne Lösung“, sagt TSV-Trainer Jan Völkel.

Umso besser, dass auch der SV Höhenberg selbst mitspielen möchte und nach Feucht die zweitbeste Offensive der Liga stellt. „Sie haben aber auch gute Spieler in ihrer Verteidigung. Außerdem ist ihr Keeper sehr erfahren und hält hinten den Laden dicht“, mahnt Völkel. Matthias Roth steht im Kasten des Gastgebers. Er ist bereits 49 Jahre alt und kam vor der Saison vom FC Ezelsdorf.

„Eines unserer besten Spiele“

In dieser Saison gewann bisher nur der Tabellenführer Lauterhofen gegen Höhenberg. Das Hinspiel zwischen 04ern und dem SVH endete 1:2. Christoph Blank sicherte den Gästen am Segersweg mit einem Doppelschlag den Sieg, bevor Dennis Andörfer verkürzte. „Es war eines unserer besten Spiele“, sagt Völkel: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber haben unsere Chancen nicht genutzt.“ #

In der zweiten Halbzeit seien die Feuchter durch einen individuellen Fehler in Rückstand geraten und haben einen Doppelschlag kassiert. „Danach haben wir zu hektisch gespielt“, erklärt Völkel.

Bei einer möglichen Revanche in Höhenberg muss Völkel möglicherweise auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten. Tobias Steller und Serdar Özivgen fielen in den vergangenen Spielen aufgrund von Verletzungen aus. „Özivgen hat sich einen Faserriss zugezogen. Er wird länger ausfallen“, erklärt Völkel, der bei Streller Entwarnung gibt: „Er hat gegen Lauterhofen einen Schlag auf den Fuß bekommen, aber es sieht Tag für Tag besser aus.“ Höhenberg könne aus dem Vollen schöpfen, wie Tempcke erklärt.

Fünf Spiele stehen nach dem Gastspiel bei Höhenberg noch auf dem Programm der Feuchter. Am letzten Spieltag klauen sich Lauterhofen und Höhenberg beim direkten Aufeinandertreffen die Punkte. Mit einem möglichen Sieg gegen den SVH hätten die Feuchter eine perfekte Ausgangslage für den Saisonschlusssprint – und können nur noch über die eigenen Beine stolpern.

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