„U 12-Hallencup“ des TSV Ansbach-Eyb

Hersbrucker Nachwuchskicker düpieren Favoriten

Die freudestrahlenden D 2-Kicker des 1. FC Hersbruck mit ihren Trainern nach dem Triumph beim U 12-Hallencup des ESV Ansbach-Eyb. | Foto: privat2020/01/9bf8fd42-5a1a-4ac0-9cfb-d1bb6017658d-1-.jpg

ANSBACH – Die D 2-Jugendfußballer des 1. FC Hersbruck haben ihr ohnehin schon gutes Jahr mit dem Sieg beim stark besetzten U 12-Hallencup des ESV Ansbach-Eyb gekrönt.

Im Auftaktmatch wartete mit dem ASV Fürth ein keineswegs leichter Gegner. Geprägt von Nervosität auf beiden Seiten, konnte keine Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Eine hervorragende Parade des Hersbrucker Keepers Fabian Reif und die Coolness von Devin Harris, der zwei der wenigen Chancen eiskalt verwertete, brachten den ersten Dreier.

Laute Trainer

Im zweiten Spiel gegen die SG Wolframs-Eschenbach lag Hersbruck früh 0:2 zurück. Dank deutlicher Impulse aus der Coaching-Zone, schaltete der FC aber zwei Gänge hoch und kam durch Andrew Pfaller zum Anschlusstreffer. Im Vertrauen auf die eigene Stärke erspielte sich der „Club“-Nachwuchs zahlreiche Chancen und gewann schließlich durch zwei späte Tore von Harris und Kachrimanidis nicht unverdient mit 3:2.

Das letzte Gruppenspiel gegen die Gastgeber aus Ansbach ging mit 1:2 verloren – damit wartete im Halbfinale der bis dahin ungeschlagene Titelverteidiger JFG Wendelstein. Gespickt mit mehreren Stützpunktspielern, hatten die Wendelsteiner die Zuschauer mit technisch starkem Hallenfußball verwöhnt. Nach dem Anpfiff legten sie denn auch stark los, kamen gegen die hervorragend eingestellte und disziplinierte Hersbrucker Abwehr aber nicht zum Torerfolg. Der FC wurde im Verlauf der Partie selbst durch schnelle Konter über Batuhan Karakaya gefährlich, dessen Schuss ans Aluminium klatschte.

Entscheidender Konter

Wendelstein erhöhte zum Ende der Partie nochmals das Tempo, kam aber weiter nicht an den bissigen Gök, Meyer und Tarnutzer vorbei. Eine Minute vor Schluss nahm dann die kleine Sensation ihren Lauf: Eine starke Balleroberung in der eigenen Hälfte leitete den spielentscheidenden Konter ein, den die technisch hervorragenden Kachrimanidis und Semih Tübek eiskalt zu Ende spielten – Letzterer behielt die Nerven und schob den Ball zum 1:0 am Torwart vorbei.

Die Stimmung in der gut besuchten Halle war bestens, weil im anderen Halbfinale die Hausherren dank eines 2:1 gegen die SGV 83 Nürnberg/Fürth ebenfalls ins Endspiel einzogen. Das sollte eine klare Angelegenheit für Hersbruck werden. Nach der Niederlage in der Gruppenphase taktisch verändert, zeigten die „Club“-Kicker, dass sie ebenfalls „Budenzauberer“ sind – Tarnutzer, Kachrimanidis, Karakaya, Tübek und Harris trafen zum auch in der Höhe verdienten 5:1-Finaltriumph.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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