Nürnberger Silvesterlauf

Heimische Sportler trotzen der Kälte

Grund zur Freude hatten die schnellen Männer vom MTP Hersbruck über Rang zwei in der Teamwertung. | Foto: D. Decombe2020/01/10-km-MTP-Hersbruck-zweitplatzierte-Mann.jpg

NÜRNBERG (de/kp) – Mit einem letzten Endspurt haben zahlreiche Laufbegeisterte aus nah und fern das alte Jahr beim 17. Silvesterlauf des Teams Klinikum Nürnberg am Wöhrder See beendet, eine sportliche Benefizveranstaltung zugunsten sozial benachteiligter Menschen in der Region.

Beim Hauptlauf über 10 Kilometer und zwei Runden um den Wöhrder See setzten sich von Anfang an Detlev Knall (Team Memmert) und Frederic Funk (LAC Quelle Fürth) deutlich von den Verfolgern ab. Knall, der stets in Führung lag, hatte am Ende der zweiten Runde die schnelleren Beine und siegte in 31:12 Minuten vor Funk (31:15).

Mit seinem Markenzeichen – einem breiten Grinsen – überquerte Shako Rahmanpour vom MTP Hersbruck die Ziellinie: Zwar reichte es für ihn „nur“ zu Rang neun, dafür drückte er im letzten Rennen eines für ihn überaus erfolgreichen Jahres seine 10-Kilometer-Bestzeit dank eines harten Schlussspurts in 32:58 erstmals unter die Schallmauer von 33 Minuten. Grund genug für ausgelassene Freude bei dem 26-jährigen Wahl-Happurger mit iranischen Wurzeln, zumal auch seine Freundin Tina Löschmann, vor kurzem Siegerin in Igensdorf, in 41:58 ebenfalls eine neue Bestzeit lief. Auch seine Teamkollegen vom MTP Hersbruck hatten Grund zum Lachen, belegten sie doch Platz zwei in der 5er-Teamwertung – in 3:06:07 Stunden hinter der LAC Quelle Fürth (3:01:29).

Auch Geher dabei

In den Altersklassenwertungen rangierte Marcus Birkmann (LC Marathon Lindelburg) auf Platz eins der M 45 (37:50), Uwe Neumüller von der Laufgruppe Högenbachtal auf Platz zwei der M 50 (38:23) und Hartmut Häber vom Ski-Club Lauf auf Platz zwei der M 65 (44:01). Senioren-Europameister Andreas Janker (LG Röthenbach) schloss die 10 Kilometer als Geher in 43:30 ab.

Bei den Damen ging die Flucht-nach-vorne-Taktik der W 20-Vorjahressiegerin Lena Gottwald (TSV Zirndorf) nicht ganz auf. Am Schluss setzte sich die Frankfurterin Laura Chacon-Biebach (Asics Frontrunner, W 30) in 37:15 vor Gottwald (37:24) und der W 50-Läuferin Christine Ramsauer (Team Memmert, 40:30) durch. In den Altersklassen feierten Tamara Zeltner (LC Marathon Lindelburg, 41:50) in der W 40 und Christine Großmann (DAV Röthenbach, 46:10) in der W 35 erste Plätze.

Der Hobbylauf über eine 5-Kilometer-Runde um den Wöhrder See war wie üblich ebenso gut besetzt. Schneller als der Nürnberger Berufsfeuerwehrmann aus dem Laufer Ortsteil Simonshofen war hier keiner: Florian Lang (Team FitterTEC, M 30) hatte es aber auch besonders eilig, denn er musste wieder zum Dienst und blieb nicht zur Siegerehrung. Seine Siegerzeit betrug 16:15 Minuten. Hinter ihm kamen der erst 15-jährige Ilias Boukechab (LAC Quelle Fürth, 16:23) und der 16-jährige Conrad Voigt (TV Erlangen, 16:35) ins Ziel.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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