Handball-Damen

HC Hersbruck macht Aufstieg perfekt

Ausgelassen feierten die Handballerinnen des HC Hersbruck nach dem Schlusspfiff die vorzeitige Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksoberliga. | Foto: privat2020/02/Mannschaft2.jpg

ERLANGEN (hc) – Die Handballdamen des HC Hersbruck sind am Ziel: Mit einem klaren 25:19 bei der HSG Erlangen/Niederlindach haben sie ihre beeindruckende Saison in der Bezirksliga schon drei Spieltage vor Schluss mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksoberliga gekrönt.

Coach Randolf Weyland setzte seinen Schützlingen zum Ziel, die „Null rechts stehen zu lassen“ – sprich: auch nach dem elften Ligaspiel ohne Minuspunkt dazustehen – und dass sie das Spiel in der Abwehr gewinnen. Und genau das beherzigten die HC-Mädels.

HC wirbelte im Angriff

Schon nach zweieinhalb Minuten wurde die gegnerische Mannschaft verwarnt und Marianne Wachsmann verwandelte den ersten Siebenmeter. Durch diverse Spielzüge gelang es Rückraumspielerin Selina Sensen, einige Tore zu erzielen. Dadurch musste die Abwehr der Gastgeber offensiver agieren, so dass Kreisspielerin Emely Dennl angespielt werden und frei zum Wurf kommen konnte. Nach nur acht Minuten war die HSG beim 1:6 gezwungen, ihr erstes Team-Timeout zu nehmen.

Dem Heimteam gelangen danach ein paar Tore von den Außenpositionen. Zudem haperte es ein wenig an der Absprache im Hersbrucker Abwehrverband, doch Torfrau Christina Altwasser hielt ihren Kasten weitgehend sauber. Wegen einiger technischer Fehler und Unaufmerksamkeiten auf Gästeseite kam Erlangen/Niederlindach bis zur Pause dennoch auf zwei Tore heran (12:10).

HC setzt sich ab

Trainer Weyland erinnerte seine Mädels deshalb erneut daran, dass schöne Tore bei den mitgereisten Fans zwar gut ankommen, die Abwehrarbeit jedoch entscheidend sei. So startete Hersbruck motiviert in die zweite Hälfte. Nun gelangen vor allem den Außenspielerinnen Jana Vampola und Lena Endner einige schöne Tore, zudem wurden die Rückraumspielerinnen Claudia Rehm und Katja Vampola schön freigespielt – und der HC setzte sich nach und nach wieder ab.

Die Abwehr sprach sich gut ab und so setzten die Mädels ihre Gegnerinnen ständig unter Druck. Die Spielmacherinnen Lisa Endner und Katharina Dotzler kamen durch ihre Schnelligkeit und clever angetäuschte Pässe ebenfalls zum Zug, so dass der HSG schnell bewusst wurde, dass die Gäste von jeder Position gefährlich sind.

Nach 60 Minuten ertönte endlich der langersehnte Schlusspfiff und die Mädels jubelten und freuten sich ausgelassen, steht dem ersehnten Aufstieg in die Bezirksoberliga doch nach dem 25:19-Erfolg nichts mehr im Wege. Ein Ziel bleibt allerdings noch: Die HC-Frauen wollen unbedingt ihre weiße Weste behalten. Deshalb heißt es auch am 7. März um 16 Uhr im Spiel gegen den SC Eltersdorf: „Die Null rechts muss stehen“.

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