Ochenbrucker Leichtathletin

Goldene Zeiten für Hannah Wörlein

Die Ochenbrucker Leichtathletik-Hoffnung Hannah Wörlein hat bei den bayerischen Einzel- und Mehrkampfmeisterschaften ihre gute Form nachgewiesen. | Foto: Kiefner2019/02/WoerleinHannah1.jpg

OCHENBRUCK – Mit zwei dritten Plätzen bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften in München und eine Woche später dem ersten Platz bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Fürth ist die Leichtathletin Hannah Wörlein vom TSV Ochenbruck sehr erfolgreich von den jeweiligen Landesmeisterschaften zurückgekehrt.

In einem äußerst spannenden 60 m-Sprint-Finale musste sich Wörlein lediglich zwei reinen Sprintspezialistinnen geschlagen geben, erreichte jedoch mit neuer Bestzeit von 8,04 sek die im Vorfeld nicht zu erwartende Brozemedaille.

Im anschließenden Weitsprung deutete sich bereits im Vorfeld ein harter Kampf an, da sich allein fünf Teilnehmerinnen mit einer Meldezeit von über 5,20 m angekündigt hatten. Mit einer sehr guten Weite von 5,33 m errang Wörlein hierbei dann ihre zweite Brozemedaille.

Zum Abschluss der Einzelwettkämpfe in München stand dann noch der 60 m-Hürdenlauf an. Hier galt Wörlein sogar als Favoritin und hatte eigentlich auch Gold im Visier.

Im spannenden Finallauf lag sie Kopf an Kopf bis zur vierten Hürde mit Lea Knauer aus München gleichauf. Durch ihre verbesserte Grundschnelligkeit kam Wörlein dann jedoch zu nah an die Hürden ran und kam deshalb aus dem Rhythmus. Sie vermied zwar noch einen Sturz, wurde jedoch in 9,52 sek nur vierte. Lea Knauer holte sich in 9,16 sek die Goldmedaille.

Kein volles Risiko

Eine Woche später sollte dann bei den Mehrkampfmeisterschaften der Titel her. Hier zeigte Wörlein ihre ganze Klasse und Vielseitigkeit und holte sich mit großem Vorsprung von über 100 Punkten mit 2227 Punkten souverän den Titel und die ersehnte Goldmedaille.

Der Mehrkampf wurde an einem Tag mit vier Disziplinen ausgetragen. Es begann mit dem Hochsprung, bei dem sie 1,61 m übersprang und dabei ihre persönliche Bestleistung einstellte.

Im anschließendem 60m-Hürdenlauf lief sie in 9,29 sek ebenso ein Bestzeit, riskierte dabei jedoch nicht das letzte Hundertstel und legte Wert auf eine saubere Technik, dies zahlte sich nun aus.

Der Weitsprung gelang mit 4,85 m zufriedenstellend. Im abschließenden 800 m-Lauf ließ Hannah dann in 2:34,60 nichts mehr anbrennen und durfte dann bei der Siegerehrung ganz oben stehen

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