FSV Schönberg trauert um seinen Vorsitzenden

Starb mit 69: Helmut Schneider. | Foto: Privat2021/09/Schneider-Helmut-Kopie-net.jpg

SCHÖNBERG – Der FSV Schönberg trauert um Helmut Schneider. Der Vorsitzende dess Vereins ist überraschend in der Nacht auf Mittwoch gestorben – nur einen Tag nach seinem 69. Geburtstag.


Auch am Tag nach Schneiders Tod ist man beim FSV noch völlig geschockt, berichtet Fußball-Abteilungsleiter Ekrem Mouemin, „wir wissen noch überhaupt nicht, wie es weitergeht.“ Zu überraschend ist der langjährige Vorsitzende gestorben, der erst am vergangenen Montag noch seinen 69. Geburtstag gefeiert hatte. „Am Dienstag waren wir noch alle bei der Verwaltungssitzung zusammengesessen, alles war ganz normal“ berichtet Mouemin weiter.


Doch nach dem Tod von Helmut Schneider in der Nacht zum Mittwoch nach einem Herzinfarkt ist nichts mehr normal beim FSV. Bis auf weiteres wird der 2. Vorsitzende Erwin Kettler den Verein führen. „Wir hatten gerade den 1. Oktober als Termin für die nächste Jahreshauptversammlung festgelegt“, verrät Abteilungsleiter Mouemin, das werde man wohl auf kommendes Frühjahr verschieben.

Bereits entschieden habe man sich nach Absprache mit den Anghörigen dafür, trotz des Trauerfalls das am Sonntag angesetzte Spiel bei der SG Am Lichtenstein in pommelsbrunn zu bestreiten, sagt Ekrem Mouemin. „Wir sind uns sicher, dass Helmut das so gewollt hätte.“


Helmut Schneider, der in den 70er Jahren mit dem FSV als Fußballspieler bis in die Bezirksliga aufgestiegen war, hatte dann bereits Anfang der 80er Jahre in seinem Herzensverein Verantwortung als Funktionär übernommen und in mehreren Funktionen für den FSV gearbeitet, unter anderem von 1987 bis 1997 als stellvertretender Vorsitzender; seither als 1. Vorsitzender.

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