Weißenbrunn siegt, Diepersdorf und Leinburg verlieren

Akademische Viertelstunde

Der Leinburger Maximilian Eisenmann (zweiter von links) kommt nicht an den Ball, stattdessen faustet Gästetorwart Alexander Hupfer die Kugel aus der Gefahrenzone. | Foto: Dieter Vogt2020/10/TV-Leinburg-gegen-SpVgg-Huettenbach-Simmelsdorf-II-scaled.jpg

Kreisklasse 4: Der TV Leinburg verschläft die Anfangsviertelstunde und verliert gegen die SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf II mit 3:4. Der FSV Weißenbrunn siegt dank einer furiosen zweiten Hälfte mit 4:0. Die Reserve der SpVgg Diepersdorf kassiert die dritte Niederlage in Folge.

SG Am Lichtenstein – FSV Weißenbrunn 0:4 (0:0) – Weißenbrunn gehörte die Anfangsphase. In der 6. Minute segelten alle Gästespieler nach einer scharf hereingebrachten Ecke kurz vor dem Tor am Ball vorbei. In der 15. Minute brachte Sven Löhner den Ball vermeintlich im Tor unter. Doch Schiedsrichter Peter Schmitt sah den Ball nicht komplett hinter der Linie. Danach entwickelte sich eine offene Partie mit intensiven Zweikämpfen. In der 30. Minute eine Doppelchance für die SG. Vor allem den Nachschuss per Direktabnahme von Valentin Frank parierte der Weissenbrunner Torwart sehenswert in höchster Not.

In der zweiten Hälfte probierte es die Gastmannschaft mit einigen Distanzschüssen. Den gefährlichsten parierte Keeper Daniel Friedrich in der 56. Minute zur Ecke, nachdem der FSV nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung an den Ball kam. In der 60. Minute erneut die Chance für Weißenbrunn: Nachdem der Ball auf der rechten Abwehrseite nicht konsequent geklärt wurde, kam der Stürmer an den Ball und versuchte sich mit einem Drehschuss. Dieser landete jedoch in den Armen des SG-Torwarts.

In der 68. Minute dann das 1:0 für die Gäste. Nach einer Ecke stieg Alexander Weiß am höchsten und köpfte zur Führung ein. Nur zwei Minuten später das 0:2: Wiederum war es Alexander Weiß, der SG-Torwart Daniel Friedrich mit einem Schuss aus spitzem Winkel überraschte. In der 72. Minute die endgültige Entscheidung: Elias Hupfer bekam einen Ball in die Füße gespielt und musste ihn nur noch ins Tor schieben. Den Schlusspunkt zum 0:4 setzte es schließlich Markus Beutin in der 76. Minute. Obwohl im Anschluss die Gegenwehr der Hausherren natürlich gebrochen war, kam die SG vier Minuten vor Abpfiff nochmal zur Chance zum Ehrentreffer. Robin Wild traf allerdings nur den Außenpfosten. Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus fünf Partien kam der FSV Weißenbrunn sehr ordentlich aus dem Restart.

SpVgg Weigendorf/Hartmannshof – SpVgg Diepersdorf II 2:0 (0:0) – Im Spiel beim Mitstreiter um den Klassenerhalt, der SpVgg Weigendorf/Hartmannshof, musste die Truppe um Coach Frank Fahsl eine verdiente 0:2-Auswärtsniederlage hinnehmen. Diepersdorf gestaltete die Partie offen, wobei die Hausherren die zwingenderen Tormöglichkeiten verzeichneten. Doch SpVgg-Schlussmann Christian Fertl vereitelte eine Vielzahl guter Einschussmöglichkeiten für die Gastgeber.

Nach torloser erster Hälfte ging Weigendorf in der 54. Minute mit 1:0 in Führung. Nach Ballverlust im Spielaufbau landete die Kugel bei Florian Steckert, der SpVgg-Keeper Fertl keine Abwehrchance ließ. Die Fahsl-Elf musste ab der 68. Minute mit zehn Mann auskommen, denn Tom Barbante sah mit seinem zweiten Foul im gesamten Spiel die Ampelkarte. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung des Unparteiischen.

In der 78. Minute gelang Weigendorf etwas glücklich der Treffer zum 2:0. Florian Engelhardt zog nach einer Freistoßvorlage ab und die Kugel schlug, abgefälscht von einem Diepersdorfer Spieler, unhaltbar im Kasten der Gäste ein.

TV Leinburg – SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf II 3:4 (2:2) – In einer turbulenten Partie musste sich der TVL mit 3:4 den Gästen aus Hüttenbach beugen. Dabei geriet die Heimelf bereits nach knapp 15 Minuten mit 0:2 ins Hintertreffen. Zunächst war es Nico Schmidt, der nach acht Minuten seinen Gegenspieler im Strafraum legte. Hüttenbachs Timo Lösel ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und verwandelte. In der 14. Minute beging Alex Heller ein Foul im Sechzehner. Erneut trat Lösel an und ließ Schlussmann Max Meyer-Arend keine Chance.

Doch Leinburg steckte nicht auf und verkürzte in Person von Nico Heinz, der aus dem Gewühl heraus traf, auf 1:2 (16.). Mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Maximilian Eisenmann stellten die Gastgeber die Uhren wieder auf Null (23.). Eine Viertelstunde später sah jedoch TVL-Spielertrainer Jackson Ruziski nach einem taktischen Foul die Ampelkarte.

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Gäste, die den besseren Start erwischten. Matthias Gruner steuerte in der 48. Minute alleine auf den gegnerischen Kasten zu und schob sicher ein. Der eingewechselte Norman Raab sorgte per Kopf mit seinem Treffer zum 2:4 für die Vorentscheidung (64.). Doch Maxi Eisenmann ließ seine Farben noch einmal hoffen und verkürzte per Drehschuss auf 3:4 (80.). Kurz vor Schluss holte TVL-Keeper Meyer-Arend einen Hüttenbacher Spieler von den Beinen. Timo Lösel setzte den fälligen Strafstoß jedoch diesmal an den Pfosten, sodass es beim 3:4 nach 90 Minuten blieb.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren