2.Liga-Start beim TSV Altenfurt Judo

Super Stimmung an der Wohlauerstraße

Gemischte Bilanz beim Liga Auftakt für Altenfurter Judo-Mädels. | Foto: Zink2017/05/Thier-Benedikt.jpg

ALTENFURT – Die Judodamen des TSV Altenfurt starteten in der eigenen Halle in die neue 2. Liga-Saison. Den Chemnitzer PSV besiegten sie mit 5:2. Die zweite Begegnung gegen den PSV Weimar ging mit 3:4 knapp verloren. Trotz allem sorgte die gut gefüllte Halle für eine super Stimmung.

Gespannt warteten die Zuschauer auf die Kämpferinnen des TSV. Die Gäste wurden vorgestellt, erst dann rief Trainerin Nicole Adler ihre Kämpferinnen einzeln auf, die dann mit einem Kind an jeder Hand in die Halle einliefen und von den zahlreichen Zuschauern beklatscht wurden.

Als erstes stand dem TSV Altenfurt der Chemnitzer PSV gegenüber. Lea Fühner startete in die Begegnung und machte es erstmal spannend. Erst kurz vor Schluss gelang es ihr, ihre Gegnerin zu werfen.

Bis 52 Kilogramm musste Christin Schroll den Punkt abgeben. Jasmin Obergassner -48 ließ ihrer Gegnerin keine Chance und warf innerhalb kürzester Zeit zwei Mal, um dann noch festzuhalten und den Punkt zu sichern.

In der 63-Kilo-Klasse lieferte Yvonne Grünewald einen ausgeglichenen Kampf, bis sie mit einem plötzlichen Armhebel siegte. Somit fehlte nur noch ein Punkt zum Sieg.

Verena Geppert zog bis 70 Kilo nach der vollen Kampfzeit den Kürzeren, doch Sabrina Pfortner sicherte mit einem schnellen Armhebel den Heimsieg.

Im letzten Kampf hielt Schirin Tolksdorf ihre Gegnerin fest, sodass es am Ende hieß: 5:2 für Altenfurt.

Ärger über knappes Ergebnis

In der zweiten Begegnung mussten die Judo-Mädels gegen den PSV Weimar ran. Der hatte zuvor den Chemnitzer PSV ebenfalls mit 5:2 geschlagen, sodass es zu einem kleinen „Finale“ kam. Trainerin Nicole Adler ging volles Risiko und wechselte die Kämpfer in den oberen Gewichtsklassen aus.

Eike Trost, die zwei Gewichtsklassen höher startete, machte bereits den Auftaktkampf spannend. Nach der vollen Kampfzeit stand es unentschieden, sodass es in den Golden Score ging. Nach einer weiteren Minute konnte sie dann einen missglückten Angriff der Gegnerin übernehmen.

Christin Schroll konnte ihrer starken Gegnerin nichts entgegenbringen.

Jasmin Obergassner passte in einem ansonsten ausgeglichenen Kampf einmal nicht auf, rollte über den Schulterwurf der Gegnerin und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen.

Yvonne Grünewald ließ ihre Gegnerin nicht zum Zug kommen und verbuchte am Ende der Kampfzeit gleich drei Wertungen für sich. Damit stand es wieder unentschieden 2:2.

Leni Schmidt geriet in einen Würger und musste den Kampf abgeben, doch Katharina Girndt hielt ihre Gegnerin fest und glich somit wieder aus. Vor dem letzten Kampf stand es also 3:3 unentschieden.

Die Entscheidung lag nun an Schirin Tolksdorf. Sie unterlag im Bodenkamp, sodass das Endergebnis hieß: 3:4 für Weimar.

Trainerin Nicole Adler ärgerte sich natürlich über das knappe Ergebnis im zweiten Kampf, fand aber trotzdem, das Risiko habe sich gelohnt. Und zufrieden konnte sie mit dem Tag auch sein, denn am Ende stand ein vierter Tabellenplatz. ,

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