DKMS-Typisierung

Sportverein Etzelwang setzt sich für an Leukämie erkranktes Mitglied ein

An vier Typisierungsstationen konnte man sich per Wangenabstrich bei der DKMS als potenzieller Stammzellenspender registrieren. Den ganzen Tag über kamen Menschen auch von weiter her. Am Ende waren es stolze 250 Registrierungen und 2.200 Euro Spenden an die DKMS. | Foto: C. Skiefe2022/11/eafcb305ddc46fb4456265ae617371e6a77bdefa_max1024x.jpeg

ETZELWANG – 250 Menschen folgten dem Ruf des SV Etzelwang zur Typisierungsaktion für die DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei). Nach Bekanntwerden des Krankheitsfalles eines jungen Vereinsmitgliedes zögerte man in der Vorstandschaft nicht lange und stellte die Typisierungsaktion auf die Beine.

Nur etwa ein Drittel der an Blutkrebs erkrankten Menschen finden einen passenden Stammzellenspender in der eigenen Familie, so die Daten der DKMS. Umso wichtiger ist es, eine möglichst große Anzahl an Menschen zu haben, die bereit sind, lebensrettende Stammzellen an einen Patienten zu spenden.

Um einen Beitrag dazu zu leisten, die Chancen auf einen passenden Spender für das betroffene SVE-Mitglied zu erhöhen, gab es im Sportheim des Vereins eine Typisierungsaktion. Gemäß dem Motto „Stäbchen rein, Spender sein“ waren dort mehrere Stationen aufgebaut, an denen sich die Menschen per Wangenabstrich als potenzielle Spender bei der DKMS registrieren konnten.

Fleißige Spender

Der Sportverein orderte 250 Registrierungssets von der DKMS und der Andrang war so groß, dass um 16 Uhr am Nachmittag alle aufgebraucht waren. „Das freut uns sehr, dass so viele Leute auch von weiter her gekommen sind, um sich als potenzieller Spender für unser Mitglied zur Verfügung zu stellen“, sagte SVE-Vorsitzender Benjamin Rischkau.

Und es wurde auch fleißig Geld gespendet – Kaffee, Kuchen und Brotzeit gab es gegen eine Spende, die zu 100 Prozent an die DKMS weitergegeben wurde. Der Verein rundete die Spendensumme auf 2200 Euro auf.

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