Tradition in Lauf

Seit 1982 laden die Basarfrauen zum Einkaufen für den guten Zweck

Lisa Bürner und Uschi Mederer verkaufen schon seit vielen Jahren auf dem Basar. Schmuck, hochwertiges Kunsthandwerk und selbst hergestellte Wohnaccessoires für die Weihnachts- und Winterzeit stellten die Basarfrauen nach Umbau und Pandemiepause wieder in der Bertleinaula aus. | Foto: Miehling2022/11/f9a37f606143b745781ea49048f10130652ccd4e_max1024x.jpeg

LAUF – Rund 80 Basarfrauen haben gebastelt und gewerkelt. Adventskränze, Schmuck und aufwendiges Kunsthandwerk füllten das erste Mal seit 2018 wieder die Bertleinaula: Die Basarfrauen Lauf sind nach Umbau und Pandemiepause wieder in die Mittelschule zurückgekehrt. Mit dem Erlös unterstützen sie das „Projekt Vanga“ im Kongo.

Der Basar der ehrenamtlich engagierten Frauen am 1. Adventssonntag hat seit 1982 Tradition. Nach den Sonntagsgottesdiensten strömten die Besucherinnen und Besucher ins damalige Gemeindehaus in die Luitpoldstraße und drängten sich später durch die Aula der Bertleinschule, um das Angebot der Basarfrauen zu bestaunen und sich für die Advents- und Weihnachtszeit einzudecken. Auch nach 41 Jahren hat sich das nicht geändert.Die Vielfalt der rund 80 Basarfrauen sorgt für ein breites Angebot, das kunstvoll in der lichtdurchfluteten Aula und in einem Mehrzweckraum aufgebaut war.

Lisa Bürner gehört seit 30 Jahren zu den Basarfrauen. Mit ihrer „Heuchlinger Truppe“, bestehend aus 18 Frauen aller Generationen, treffen sie sich alle zwei Wochen im Gemeindehaus St. Jakob, um das ganze Jahr über „die kleinen und großen Dinge“ für den Basar herzustellen.

Weihnachtsbasar hat Zukunft

Dass die Aktion „Weihnachtsbasar“ auch Zukunft haben wird, zeigt sich an ihrer Tochter Christine Gruber. Sie steht stellvertretend für die jüngere Generation, die beim diesjährigen Verkauf eigene kreative Impulse gesetzt hatte.

Hilfe für die Christusträger

„Unser Weihnachtsbasar ist ja nicht nur Selbstzweck, dass wir uns das Jahr über treffen, etwas miteinander basteln und dann einmal im Jahr zum Verkauf anbieten“, betont Basarfrau Uschi Mederer und ihr Blick fällt auf die großformatigen Fotocollagen über den Verkaufstischen. Dort finden sich Impressionen aus dem „Projekt Vanga“, einer Missionsstation der Christusträger Bruderschaft im Kongo.

Die Bilder zeigen Kinder auf Schulbänken, Jugendliche in Ausbildungswerkstätten, Bauern auf landwirtschaftlichen Versuchsfeldern. Besonders das Kinderkrankenhaus in Vanga ist den Basarfrauen ans Herz gewachsen. Mit dem Erlös des Weihnachtsbasars unterstützen die Basarfrauen Lauf dieses Projekt der Christusträger Bruderschaft.

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