2402 Menschen ohne Job

Saisonaler Effekt: Arbeitslosenquote im Nürnberger Land steigt leicht an

Symbolbild Stellensuche | Foto: PZ-Archiv2020/06/Langzeitarbeitslose-Silke-3.jpg

NÜRNBERGER LAND – Die Arbeitslosenquote im Nürnberger Land ist im Januar um 0,3 Prozentpunkte auf nun 2,5 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 2402 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Agentur für Arbeit führt den leichten Anstieg aber auf saisonale Effekte zurück.

Das zeige sich unter anderem daran, dass sich mehr Männer als Frauen arbeitssuchend gemeldet hätten – diese „arbeiten einfach häufiger in witterungsabhängigen Berufen“, so Torsten Brandes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nürnberg.

Im Landkreis waren im Januar 2402 Personen arbeitslos, das sind 232 Personen (+10,7 Prozent) mehr als im Dezember und 711 (-22,8 Prozent) weniger als im Januar 2021, auf dem Höhepunkt der Coronakrise.

Weniger „Hartz IV“ als im Vorjahr

„Hartz IV“ erhielten davon 886 Männer und Frauen. Das sind 43 (+5,1 Prozent) mehr als im Dezember und 86 Personen (-8,8 Prozent) weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat.

440 Landkreisbürger haben ihren Job verloren, beziehungsweise sich im Januar arbeitslos gemeldet. Dem gegenüber standen 176 „Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit“, das sind 44 oder 20 Prozent weniger als im Dezember 2021.

Vergleich

Mit seinen 2,5 Prozent Arbeitslosen steht das Nürnberger Land im Vergleich zu den anderen Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Nürnberg ganz gut da: In der Stadt Nürnberg sind demnach 5,7 Prozent der Menschen arbeitslos und in der Stadt Schwabach 3,5 Prozent. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt meldet eine Quote von 2,4 Prozent.

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