Deutsch-tschechischer Veranstaltungsreigen zum Karlsjahr

Viel zu sehen bei der Laufer Kulturnacht

Die Feuershow vor der Kaiserburg war eine von über 20 Veranstaltungen am Samstagabend.
Die Feuershow vor der Kaiserburg war eine von über 20 Veranstaltungen am Samstagabend. | Foto: Decombe2016/07/BB7T0327Daniel-Decombe.jpg

LAUF — Rund 5000 Besucher säumten nach Schätzung der Veranstalter am Samstag die Gassen der Laufer Altstadt. Bei der „Langen Laufer Kulturnacht“ waren an neun Orten Lesungen, Konzerte, Führungen und Vorträge geboten, zudem blieben die Geschäfte teilweise bis 22 Uhr geöffnet.

Über zwanzig Einzelaktionen lockten an neun Standorte, beginnend mit einem Kinderprogramm in der Stadtbücherei nachmittags bis hin zur abschließenden „feurigen Überraschung“ vor der Burg. Am Sonntag  ging es weiter mit – unter anderem – deutsch-tschechischem Theater und Schwertkampf.

Proppenvoll war es in der Johanniskirche bei den dortigen Konzerten von Schülern und Lehrern der Musikschule. Keinen freien Platz gab es bei Ewald Glückerts Vortrag über die Autobiographie Karls IV. und dem Auftritt der tschechischen Sängerin Hana Sar Blochová. Im Industriemuseum wie im PZ-Kulturraum fanden Theateraufführungen statt, in der Kaiserburg wurden Führungen angeboten. Andrea Lipka machte mit ihrer „Glückserei“ ebenso mit wie das Jugendzentrum mit einem Konzertabend.
Die Kneipen und Restaurants waren voll, manche Läden hatten bis spät am Abend auf.

Audienz beim Kaiser: Seit 15 Jahren spielen die Laiendarsteller des Kultur- und Festspieltheaters Bärnau gemeinsam mit tschechischen Kollegen aus Tachov. Auf dem Laufer Marktplatz ließen sie Karl IV. am Sonntag Gericht halten.
Audienz beim Kaiser: Seit 15 Jahren spielen die Laiendarsteller des Kultur- und Festspieltheaters Bärnau gemeinsam mit tschechischen Kollegen aus Tachov. Auf dem Laufer Marktplatz ließen sie Karl IV. am Sonntag Gericht halten. | Foto: Sichelstiel2016/07/laufer-kulturnacht-kaiser-karl-theater-marktplatz.jpg

 

Die "Träumothek" lud im Industriemuseum zum Nachdenken ein.
Die „Träumothek“ lud im Industriemuseum zum Nachdenken ein. | Foto: Decombe2016/07/Traumothek.BB7T0044Daniel-Decombe.jpg

 

Volles Haus bei Ewald Glückert in der Stadtbücherei.
Volles Haus bei Ewald Glückert in der Stadtbücherei. | Foto: Decombe2016/07/8U8A2504Daniel-Decombe.jpg

 

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