Turbo-Esel in Topform

Dajan wäre ohne seinen Treiber von der Wasserwacht schneller gewesen...2010/08/5_2_1_2_20100802_ESEL.jpg

HERSBRUCK (jr) – Als völlig talentfreier Rennesel wird Alfred in die Geschichte von Hersbrucks Sportereignis Nummer eins eingehen. Vorlaufplatz drei im Blick, aber das Gras vor Augen, entschied er sich fürs Weiden. Alles Schieben von Treiberin Rebecca half nichts. Ganz anders Turbo-Grautier Nikolaus, der das 33. Eselrennen gewann.

Die 5000 Zuschauer, Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Robert Ilg auf dem Hersbrucker FC-Gelände kamen spätestens im dritten Vorkampf des tierischen Vergnügens voll auf ihre Kosten. Nachdem FC-Chef Karl-Günther Maul mit der Deutschlandflagge „Start frei“ gegeben hatte, legte erst einmal die Begleiterin von Carlos einen lupenreinen Bauchplatscher hin – ihr Liebling war einfach zu schnell für sie gewesen.

Dann rissen sich auch noch Fritzla und Pedro los. Beide jagten trotzdem wie die Wilden und angefeuert von den Massen weiter. Beim Versuch, die Esel wieder an die Leine zu bekommen, verlor einer der Treiber sogar seine Shorts…

Beim Hoffnungslauf hinderten „Alfred, Alfred“-Sprechchöre des Publikums den gleichnamigen Vierbeiner nicht daran, eine gefühlte Ewigkeit hinter dem Ersten ins Ziel zu latschen. Apollo strich vorzeitig die Segel und wurde von seinem weiblichen Team mit vielen Streicheleinheiten getröstet. Im folgenden Rennen zeigte Dajan mehr Interesse an einem Techtelmechtel mit Kollegin Kyara als an sportlichen Lorbeeren.

Nach den drei Semifinals war klar, dass der Sieg nur über Nikolaus mit seiner Mannschaft von der Hersbrucker Wasserwacht führen würde. Starttreiber Andreas Schimpfhauser legte dann im Endlauf gleich den Grundstein zu einem souveränen Erfolg. Little Foot aus Kirchensittenbach lag bis kurz vor Schluss auf dem Silberrang. Sein Begleiter konnte seinem Tempo allerdings nicht allzu viel entgegen setzen. Durch das Wiedereinfangen ging ein Rang flöten.

Das Duell um den „Großen Preis“ der Eselreiter entschied nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen Flo aus Zell gegen Charly für sich. Kyara zeigte das Feingefühl einer stumpfen Axt und warf die Dame auf ihrem Rücken einfach ab.

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