Böllerschützen aus der Region

In Henfenfeld rauchten und rumsten die Kanonen beim 22. Gauböllerschießen

Es rumste und rauchte als die Böllerschützen den Abzug drückten. | Foto: Dechant2022/07/a475080475i0002_max1024x.jpeg

HENFENFELD – Am vergangenen Wochenende wurde es laut in Henfenfeld: Es fand das 22. Gauböllerschießen statt.

Vom Schützenheim zogen die Böllerschützen, angeführt vom Henfenfelder Schützenmeister Dietmar Faltermeier zum Kirchweihplatz. Dort standen bereits vier große Kanonen und ein kleines Geschütz für das 22. Gauböllerschießen parat.

Bürgermeister Markus Gleißenberg begrüßte die Böllerschützen aus Schönberg, Forth, Oberkrumbach, Dietershofen und Troschenreuth. Beeindruckend waren die Kaliber der Kanonenrohre von drei und sechs Zentimetern Durchmesser.

Eine Kanone war traditionell sogar aus Bronze hergestellt. Während in die Kanonen zwischen 60 und 100 Gramm Böllerpulver gestopft wurden, waren es in den Handböllern 25 bis 30 Gramm. Gauböllerreferent Hans Böhmer gab für den Ablauf die Kommandos: laden, verdämmen, Zündhütchen setzen, spannt den Hahn, legt an und gebt Feuer. Dem Salut von den 40 Böllerschützen und fünf Kanonen folgten Reihenfeuer und Echoschießen.

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