Quote im Landkreis bei 2,3 Prozent

Im März: Weniger Arbeitslose im Nürnberger Land

Symbolbild Stellensuche | Foto: PZ-Archiv2020/06/Langzeitarbeitslose-Silke-3.jpg

NÜRNBERGER LAND – Der Ukrainekrieg hatte im März auch auf den heimischen Arbeitsmarkt noch keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil, die Arbeitslosigkeit im Nürnberger Land sinkt weiter kräftig und hat ein Niveau erreicht, das niedriger ist als am letzten Stichtag vor der Coronakrise im März 2020. Die aktuelle Quote im Landkreis beträgt 2,3 Prozent, im Februar betrug die Quote 2,4 Prozent und vor einem Jahr waren es noch genau drei Prozent.700 weniger als vor einem Jahr

In absoluten Zahlen bedeutet dies: Im Nürnberger Land werden Ende März offiziell 2207 Arbeitslose gezählt, wie die Bundesagentur gestern mitteilte. Das sind 150 Personen weniger als im Februar und 721 Personen (oder fast 25 Prozent) weniger als im März vor einem Jahr.

Abgenommen hat entsprechend auch die Zahl der neuen Arbeitslosenmeldungen. Von 731 beispielsweise im Januar auf 563 im März. Umgekehrt die Entwicklung bei den neuen Arbeitslosenmeldungen. Hier waren es im Januar noch 741 Personen und nun im März noch 563.

Die gute Lage am Arbeitsmarkt wird auch an den offenen Stellen in Betrieben des Nürnberger Landes deutlich. Aktuell sind hier 1265 Stellen unbesetzt. Im März waren 249 offene Stellen hinzugekommen, zwar weniger als im Februar (35), aber mehr als noch im Januar (216).

Ü50 profitiert

Von den positiven Entwicklungen profitieren beinahe alle Personengruppen gleichermaßen. Insbesondere bei der Personengruppe der über 50-Jährigen war ein starker Rückgang festzustellen.

Obwohl sich der Ukrainekrieg noch nicht direkt auf den Arbeitsmarkt auswirkt und auch wenn der regionale Arbeitsmarkt in der jüngeren Vergangenheit seine Robustheit gegenüber größeren Störungen bewiesen hat, sei damit zu rechnen, dass ein andauernder Krieg in der Ukraine unter anderem wegen der damit verbundenen Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen negative Auswirkungen haben wird, heißt es im Bericht der Arbeitsagentur. Diese bereitet sich jetzt darauf vor, den Flüchtlingen, von denen viele gut ausgebildet seien, schnell und unbürokratisch zu helfen.Arbeitslosenquoten:

Bund 5,1, Bayern 3,0, Region Nürnberg 4,6, Stadt Nürnberg 5,6, Erlangen/Höchstadt 2,2, Kreis Neumarkt 1,9 und Kreis Roth 2,1. fi

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren