Ballerinas heimsten Preis ein

Dritter Platz beim Grand Prix der tollkühnen Männer

Dritter Platz beim Grand Prix der tollkühnen Männer in Stein: das Männerballett der FG Feucht-fröhlich. Foto: Wilcke2015/03/maennerbalett_ff.jpg

FEUCHT – Großer Jubel beim Männerballett der FG Feucht-fröhlich und den zahlreich anwesenden Fans: Beim 9. Grand Prix der tollkühnen Männer der „Steiner Schlossgeister“ in Oberasbach belegten sie den dritten Platz und wurden begeistert gefeiert.

Schon bei der Oberpfälzischen Meisterschaft in Neustadt/Waldnaab war es den Männern gelungen, unter neun Mannschaften ebenfalls einen dritten Platz zu erringen. Diesmal waren sogar 15 Männerballette angetreten, umso größer war die Freude über den Erfolg. Nur DAN Teuschnitz (2. Platz mit „Bachelorette“) und der Titelverteidiger aus dem Vorjahr, die Turedancer Zellingen („Germany in ten minutes“), konnten noch mehr Punkte von der Jury einheimsen. Jeweils ein Mitglied der teilnehmenden Vereine bewertete nach den Kategorien Spaß und Gaudi, Musikalität und Choreografie.

Außer Konkurrenz begann der Gastgeber „Steiner Schlossgeister“ den Wettbewerb, ihm folgten die Fränkische Kanalflotte aus Fürth, KG Hilaritas Lauf, Turedancer Zellingen, die Wikinger aus Bad Berneck, der Faschingsclub Laim, das Hollfelder Männerballett, der Hammerleser Faschingsverein aus der Oberpfalz, der Neustädter Faschingszug, Burggrafenhof, die FG Röbanesia, Eibanesen, FG Illesheim, die Brucker Gaßhenker, FG Feucht-fröhlich und DAN Teuschnitz.

Sehr lautstark unterstützt von den jeweiligen Anhängern wurde mit phantasievollen Kostümen und unterschiedlichen akrobatischen Einlagen um die Gunst der Jury geworben. Neandertaler und Afrikaner, Ägypter und Bauarbeiter zeigten mehr oder weniger Grazie und Bauch ebenso wie Bruchpiloten, Gymnastiktruppen und Kreaturen aus der Unterwelt. Für abwechslungsreiche Unterhaltung war bestens gesorgt.

Die Feuchter Männer begaben sich wieder auf ihre Reise in die Spielerstadt Las Vegas, um dort Junggesellenabschied zu feiern und die Spielautomaten zu testen.

Mit ihrem Vortrag machten sie sich nicht nur beim größten Fanclub der Zuschauer zum „Gewinner der Herzen“, wie der Moderator Tobias Klaus der Stimmung Ausdruck gab. Und auch wenn es gegen die professionell agierenden Gegner (die Turedancer sind Bayerischer Meister 2014 und trainieren zweimal wöchentlich) nicht zu einem Sieg reichte, wurde bei den Feuchtern der errungene Pokal kräftig gefeiert.

Und sie wollen auch bei der Bayerischen Meisterschaft am 18. April in Oberasbach antreten.

Die Trainerin Theresa Gottowski, Co.-Trainerin Beate Teichmann und Betreuerin Ute Ament drücken mit allen Aktiven der FG Feucht-fröhlich die Daumen für die Jungs und hoffen auf ein gutes Abschneiden.

Anita Wilcke

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren