Kinderarmut

Die Grenze im Klassenzimmer

Was heißt es eigentlich, arm zu sein? In einem Theaterstück setzen sich Altdorfer Schüler mit dieser Frage auseinander. | Foto: Adobe Stock2019/07/Altdorf-Kinderarmut-Adobe-Stock.jpeg

ALTDORF – Schüler von Gymnasium und Förderzentrum erarbeiten gemeinsam ein Theaterstück über Armut.

In „Pleitegeier“ zeigen sie ihre zum Teil persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Angeleitet von dem Theaterpädagogen Jean-François Drožak und unterstützt von der Aktion Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie, entwickeln die Kinder und Jugendlichen innerhalb einer Projektwoche ein interaktives Theaterstück.

Die Schulleiterin am Sonderpädagogischen Förderzentrum Altdorf, Katja Schweiger, freut sich auf die öffentliche Aufführung am Ende der Projektwoche. „Für uns ist das Projekt wichtig. Armut ein Thema, für das man viele sensibilisieren sollte.“

Diskussion nach der Aufführung

Das gesellschaftliche Thema Armut wird kontrovers diskutiert. Was sagen Kinder und Jugendliche zu diesem Thema? Hat das liebe Geld in ihrem Leben eine Bedeutung? Für was würden sie Geld ausgeben, wenn sie genug davon hätten? Auf diese Fragen gibt es Antworten bei den Aufführungen von „Der Pleitegeier – ein Szenisches Haushaltsbuch“ am Donnerstag, 11. Juli, um 19 Uhr in der Aula des Sonderpädagogischen Zentrums. Der Besuch der Aufführung ist kostenfrei.

Im Anschluss an das Stück findet eine Diskussion zwischen den jungen Darstellern und dem Publikum statt. Ausgangspunkt ist die Frage: „Was braucht ein Kind wirklich?“ Dabei ist Geld meist nicht die erste und schon gar nicht einzige Antwort.

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