Planung des Stadtparks

Das Graffiti kommt zur Ruhe

Graffiti-Areal ohne Graffiti. Doch die prägenden Linden sind noch da. Sie sollen eine tragende Rolle bei der Gestaltung des Parks spielen. | Foto: Gisa Spandler2019/04/Altdorf-Graffiti-Park.jpg

ALTDORF – Landschaftsplaner und Stadträte wünschen sich für das Graffiti-Areal einen Ort der Erholung. Heute Abend können Altdorfs Bürger äußern, was sie davon halten.

Nach der Präsentation im Stadtentwicklungsausschuss haben am heutigen Donnerstag ab 17.30 Uhr die Bürger das Sagen: zuerst auf der Baustelle, dann in  der Turnhalle der Grundschule. Moderieren wird die Diskussion der zuständige Landschaftsplaner Jürgen Wollborn.

Selbstverständlich soll der Platz barrierefrei werden. Deshalb wird eine lange Rampe aus Betonsteinpflaster angelegt. Die viel diskutierten Linden bleiben als gestalterisches Element erhalten. Das Zentrum soll eine große Rasenfläche bilden, entlang der Mauer zum Friedhof könnte eine Art Pergola entstehen, die ebenfalls zum Verweilen einlädt.

Für den Kernbereich kann sich der Landschaftsarchitekt unterschiedliche Nutzungen vorstellen. So kann man ihn als Liegefläche oder Spielbereich für Kinder sehen. Der vorgestellte Entwurf würde sich brutto auf 560 000 Euro belaufen, wovon die Regierung 80 Prozent der Kosten fördert.

Nicht doch ein bisschen Open-Air?

Großes Lob bekam der Planer von Stadtrat und Bürgermeister Erich Odörfer (CSU), die sich darüber freuten, dass der Platz nicht überfrachtet wird und vielseitig nutzbar sein soll. Anregungen äußerten die Stadträte nur vorsichtig, weil man den Bürgern nicht vorgreifen wolle.

Es kam jedoch die Frage auf, ob nicht doch kleine Open-Air-Veranstaltungen möglich seien, ob der geplante Durchgang zum angrenzenden Friedhof sinnvoll ist und ob das Thema Wasserplatz eine Rolle spielen soll.

N-Land Gisa Spandler
Gisa Spandler