Schulzirkus mit vielen artistischen Darbietungen

Tolle Atmosphäre bei Jubiläumsvorstellung: 20 Jahre Chaotini

Klein aber fein – eine Menschenpyramide aus Akrobaten.2014/07/20_jahre_chaotini_2.jpg

ALTDORF – Seit 20 Jahren bietet das Leibniz-Gymnasium nun etwas, was nur die wenigsten Schulen bieten können: einen Schulzirkus. Anfangs standen die Vorstellungen des „Chaotini“ nicht unter einem bestimmten Motto. Seit über zehn Jahren aber wird immer eine Geschichte erzählt, die sich durch alle vorgeführten Nummern zieht. Dieses Jahr gab es eine ganz besondere Jubiläumsvorstellung zu sehen, die unter dem Motto „20 Jahre Chaotini“ stand.

Alle Artisten und Akrobaten haben an vielen Nachmittagen des Schuljahres mit den Lehrkräften Bettina Bibelriether, Elke Geß, Winfried Liebel und Gisela Schuster trainiert, viele der Choreographien dachten sich die Schüler selbst aus. Die Jongleure wurden von Ralf „Pancho“ Komischke-Lubik aus Altdorf unterstützt.

Das diesjährige Programm bot wieder einen bunten Mix aus Jonglage-, Akrobatik-, Diabolo-, Tanz-, Einrad-, Schwarzlichtnummern und vielem mehr.

Durch den Abend führten einige Schüler, die professionell die nächsten Gruppen ansagten und dann oft selbst mitwirkten.

Applaus für jede Nummer

Von einem Highlight lässt sich gar nicht sprechen, denn jede Nummer wurde nicht nur von passender Musik, sondern auch von Applaus begleitet. Nach den Aufführungen klatschten alle Zuschauer in der vollgefüllten Halle anerkennend weiter, oft hörte man begeisterte Pfiffe. Die Atmosphäre war somit keinesfalls schlechter als bei einem „professionellen“ Zirkus, alle Darbietungen konnten sich sehen lassen und den stolzen Eltern, Verwandten und Freunden der Artisten machte das Zuschauen mit Sicherheit viel Spaß.

Die größte Überraschung gab es, als zwei talentierte Jongleure nach ihrer Nummer Regina Fleischer, die Direktorin des Gymnasiums, nach vorne baten. Sie sollte sich zwischen die beiden stellen. Danach nahmen die zwei Jungs erst ihre Bälle, später auch Keulen, und jonglierten über den Kopf der Direktorin hinüber. Eine pfiffige Idee, die für noch mehr Stimmung sorgte.

Sehr wirkungsvoll waren die Schwarzlichtnummern, bei denen man in der Dunkelheit nur einzelne, bunte Farben an den Kostümen der Akteure oder den Bällen, Ringen, Diabolos und anderen Spielgeräten sehen konnte.

An der 15. und letzten Nummer waren nur ehemalige Schüler des Leibniz-Gymnasiums beteiligt: Frühere Mitglieder des „Circus Chaotini“, die „Oldstars“, traten auf und schickten das Publikum auf eine kleine Zeitreise, bei der sie Darbietungen aus früheren Jahren zeigten. Auch nach jahrelanger „Zirkus-Pause“ hatten sie nichts verlernt. Das war ein passendes und gelungenes Ende für die Jubiläumsvorstellung.

Beim darauf folgenden Finale liefen alle Mitwirkenden des „Chaotini“ im Kreis und bekamen Beifall für ihre Leistung.

Direktorin Fleischer hielt danach eine kleine Rede und ehrte die Schüler und die betreuenden Lehrer.

Dann gingen die Artisten und das Publikum nach draußen und der Abend endete mit einer Feuer-Show im Dunkeln.

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