Erneuerte Skulptur am Strudelbad

Baden!

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HERSBRUCK – „Baden!“ – Deutlicher könnte die Aufforderung, die von den fünf Buchstaben und dem Ausrufezeichen in der Badstraße ausgeht, bei diesem Wetter ins Strudelbad zu gehen, nicht sein: Auf der Straße vor dem kalten Becken stehen die je rund 80 Kilo schweren, je einen Meter hohen Zeichen von Michael Gölling (Mitte) – wieder. Erstmals angefertigt hatte er sie für den ersten Teil des Skulpturenweges im Jahr 2006. Die Bücherwerkstätte, zu der er gehört, sollte auch einen Beitrag leisten. Da fiel Gölling nur ein, „mit der Kettensäge Buchstaben zu machen“, und zwar aus Birke und Kastanie. „Durch den Bezug auf unser Highlight, die Therme“, erklärte Bürgermeister Robert Ilg (links), erwarb die Stadt neben anderen Werken der Meile auch diese Skulptur. Doch nach rund sechs Jahren war eine Neuanfertigung nötig, das Holz war kaputt. Aus der härteren Eiche sägte Gölling unentgeltlich erneut die sechs Zeichen aus und bekam als Dank von Ilg ein Relax-Paket. Dieses „Baden!“ aus einem Altensittenbacher Baum soll nun länger halten, denn: „Die Altensittenbacher sind widerstandsfähiger“, scherzte Stadtbaumeister Lothar Grimm (r.).

N-Land Hersbrucker Zeitung
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