Heilpflanzen und Kräuter sind für viele Hobbygärtner längst ein fester Bestandteil im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Ob Lavendel zur Entspannung, Aloe Vera zur Hautpflege oder Minztee an heißen Tagen: Sie verbinden Nutzen und Ästhetik. Der Frühsommer ist ideal, um neue Pflanzen auszusetzen oder bestehende Exemplare umzutopfen. Bei Wärme und langen Tagen wachsen sie besonders vital. Viele sind zudem robust, genügsam und vielseitig verwendbar.
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Der richtige Standort ist entscheidend: Lavendel, Thymian und Rosmarin bevorzugen sonnige, trockene Plätze. Aloe Vera mag es halbschattig und luftig, Eukalyptus braucht Wärme und Licht. Kamille und Ringelblume sind besonders anpassungsfähig und eignen sich gut für kleine Flächen.
Auch beim Gießen gilt: Jede Art hat andere Ansprüche. Mittelmeer-Kräuter kommen mit Trockenheit gut zurecht, Minze und Zitronenmelisse brauchen dagegen regelmäßig Wasser. Aloe Vera sollte nur bei Bedarf mit kalkarmem Wasser gegossen werden. Wichtig ist außerdem eine gute Drainage im Topf, damit keine Staunässe entsteht. Viele Heilpflanzen bevorzugen nährstoffarme Substrate und wenig Dünger.
Vitalität und Blüten fördern
Ein Rückschnitt hält die Pflanzen gesund und fördert den Austrieb: Lavendel blüht nach dem Schnitt oft ein zweites Mal, Minze bleibt durch regelmäßiges Ernten kompakt, und Salbei sollte im Frühjahr leicht zurückgeschnitten werden, um der Verholzung vorzubeugen.
Wer Heilpflanzen gezielt auswählt, kann nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch vom vielseitigen Nutzen profitieren: Aloe Vera, Ringelblume und Kamille werden bei trockener Haut und nach dem Sonnenbaden geschätzt, Eukalyptus und Thymian bei Atemwegsbeschwerden, Lavendel und Zitronenmelisse für ihre beruhigende Wirkung und Minze, Salbei und Rosmarin für die Sommerküche. presseportal.de
