Endlich ist eine passende Wohnung gefunden. Doch jetzt beginnt der Teil, der oft unterschätzt wird. Von der ersten Kontaktaufnahme über die Besichtigung bis zum Mietvertrag gibt es einiges zu beachten. Wer sich gut vorbereitet und einige Hinweise beachtet, kommt seinem neuen Zuhause ein gutes Stück näher.
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Vor der Besichtigung: Angebot genau prüfen
Schon vor der ersten Besichtigung lohnt sich ein genauer Blick auf das Wohnungsangebot. Passt die Wohnungsgröße zum eigenen Haushalt, wird ein Wohnberechtigungsschein benötigt und sind die gemachten Angaben vollständig? Je vollständiger die Informationen in der Anfrage sind, desto einfacher lässt sich prüfen, ob Wohnung und Haushalt zusammenpassen. Wichtig sind vollständige Angaben zur eigenen Einkommenssituation. Wer einen Wohnberechtigungsschein benötigt, sollte ihn rechtzeitig beantragen, denn die Bearbeitung dauert.
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Gut vorbereitet zur Besichtigung
Ist ein Besichtigungstermin vereinbart, zählt Verbindlichkeit. Wer zusagt, sollte pünktlich erscheinen und bei Verhinderung rechtzeitig absagen, damit der Termin anderweitig vergeben werden kann. Auch der persönliche Umgang spielt eine wichtige Rolle, denn ein gutes Mietverhältnis beginnt nicht erst mit der Schlüsselübergabe. Ein Mietverhältnis lebt von gegenseitigem Vertrauen und einem freundlichen Miteinander, schon bevor der Mietvertrag unterschrieben ist.
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Unterlagen vollständig einreichen
Sind sich beide Seiten nach der Besichtigung einig, geht es meist schnell. Nun sollten die benötigten Unterlagen möglichst vollständig und gut lesbar eingereicht werden: Einkommensnachweise, eine Kopie des Arbeitsvertrages oder des Gewerbescheins, einen gültigen Wohnberechtigungsschein, falls nötig, eine Schufa-Auskunft und eine Mieterselbstauskunft. Je schneller alle Nachweise vorliegen, desto zügiger lässt sich der Mietvertrag vorbereiten.
Vorsicht vor Betrugsmaschen
Auf dem angespannten Wohnungsmarkt sind Betrüger leider keine Seltenheit. Seriöse Vermieter verlangen in der Regel keine Zahlungen, bevor ein Mietvertrag abgeschlossen wurde oder eine Besichtigung stattgefunden hat. Wer vorab eine Kaution, eine Reservierungsgebühr oder eine Provision überweisen soll, sollte misstrauisch werden. Gleiches gilt, wenn der Schlüssel angeblich nach einer Zahlung per Post verschickt wird. Auch mit persönlichen Daten sollte man sorgsam umgehen: Eine Kopie des Personalausweises gehört nur in seriöse Hände und erst dann, wenn sie tatsächlich für die Anmietung benötigt wird.
PR-Text
