Viel Lob für „Laufwerk 2011“ in Lauf

Vor allem am Sonntag zog es viele Besucher zu den Ständen der 35 „Laufwerk“-Aussteller. Ein heftiger Regenschauer allerdings beendete die Schau zumindest auf dem Platz vor dem Industriemuseum vorzeitig2011/05/22460_New_1306080369.jpg

LAUF — Die politische Prominenz und die Besucher der ersten BDS-Gewerbeschau am Wochenende im und um das Industriemuseum in Lauf waren sich einig: Die Messe, auf Anhieb mit 35 Ausstellern, sollte in der Kreisstadt unbedingt zu einer Dauereinrichtung werden. „Laufwerk 2011“ hatte der Ortsverband des Bundes der Selbständigen (BDS) unter der Federführung von Artur Hänelt die Schau genannt.

Vor allem den ersten Teilnehmern der Schau, Unternehmern wie verschiedenen Organisationen, muss Lob gezollt werden. Sie haben mit informativen Ständen sowie vielen Aktionen und einem guten Programm den Grundstein für die Attraktivität der Ausstellung gelegt. Der ungewöhnliche Rahmen, das Industriemuseum mit dem großen Ausstellungsraum direkt an der Pegnitz und der zur Schaumeile umfunktionierten Straße davor, tat ein Übriges.

Lob deshalb nicht nur von den Besuchern, die sich informieren, essen und trinken sowie das Museum an zwei Tagen kostenlos besuchen konnten, sondern von den Ehrengästen bei der Eröffnung. Schirmherr Bürgermeister Bisping sprach von „Gründerzeiten in Lauf“, von einem Bekenntnis zur Stadt und davon, „dass wir es selbst in der Hand haben, etwas weiter zu entwickeln, wie es BDS und Selbstständige vormachen“. Landrat Kroder ging auf die Notwendigkeit „kleiner Einheiten“ ein, wie es eine regionale Gewerbeschau sei. Der bayerische Vizepräsident des BDS, Werner Kirchhoff, meinte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, was der neu gegründete BDS Lauf auf die Beine gestellt habe. Und Landtagsabgeordneter Beyer erinnerte an den Symbolgehalt des Ausstellungsortes, die Keimzelle der Laufer Industrie: „Lauf braucht einfach eine solche Gewerbeschau“.

Mehr Bilder von der Gewerbeschau gibt es hier unserer Galerie.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer