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Lesung: „Das Ende des Kapitalismus“, Ulrike Herrmann
Am Mittwoch, den 13. Mai 19.00 kommt zu uns Ulrike Herrmann aus Berlin, Mitarbeiterin der taz und medienweit bekannte Autorin der SPIEGEL-Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ und (als neueste Veröffentlichung) „Geld als Waffe“. Sie wird vor allem über den Inhalt des ersten Buches referieren.
Die Klimakrise verschärft sich, die Treibhausgase nehmen ungebremst und dramatisch zu, ebenso das Artensterben und die kriegerischen Auseinandersetzungen um die letzten Ressourcen. Die dem Kapitalismus innewohnende Logik ist das ständige Wachsttum, das aber auch als „grünes Wachstum“ keine Lösung verspricht.
Ulrike Herrmann postuliert, dass wir uns vom dominierenden quantitativen Wachstumsziel endlich verabschieden müssen, wenn wir überleben wollen. Der rasche und geordnete Übergang in eine ressourcensparende Kreislaufwirtschaft ist unabdingbar. Verteilungsfragen werden vor Wachstumszielen eine größere Bedeutung erlangen.
Ulrike Herrmann ist eine der wenigen wirtschaftswissenschaftlich gebildeten Personen, die unverblümt und ideologiefrei die Illusionen eines ewigen Wachstums auch mit regenerativer Energie entlarvt. Sie sucht aber auch Antworten für einen friedlichen Übergang in eine Postwachstumsökonomie trotz der zusätzlichen Herausforderungen der geopolitischen Gemengelage und der Sicherungsanstrengungen vor aggressiven Autokraten, mit denen wir aktuell konfrontiert sind.
Details
- Datum:
- 13. Mai
- Zeit:
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19:00
Veranstaltungsort
- Kulturbahnhof Ottensoos
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Bahnhofstr. 11
Ottensoos, 91242 DE Google Karte anzeigen