Pflicht nicht nachgekommen

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Zwei Rehkitze bei Mäharbeiten bei Alfeld getötet

Rehkitze verbergen sich im hohen Gras und fliehen nicht, wenn die Mähmaschine kommt. Naturschützer und Jäger bitten darum, in der Kinderstube des Wildes Rücksicht walten zu lassen. Vor der Mahd sollten Landwirte die Flächen abgehen.
Rehkitze verbergen sich im hohen Gras und fliehen nicht, wenn die Mähmaschine kommt. Naturschützer und Jäger bitten darum, in der Kinderstube des Wildes Rücksicht walten zu lassen. Vor der Mahd sollten Landwirte die Flächen abgehen. | Foto: Fotolia2017/05/rehkitz.jpg

ALFELD - Ein Landwirt soll bei Alfeld bei Mäharbeiten zwei Rehkitze getötet haben. Laut Hersbrucker Polizei habe er den zuständigen Jagdpächter vor der Mahd nicht informiert.

Bereits am Donnerstagnachmittag, 21. Mai, hat ein Landwirt eine Wiese gemäht, ohne zuvor die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung von Wildtierschäden zu ergreifen. Dabei wurden zwei Rehkitze von der landwirtschaftlichen Maschine erfasst und so schwer verletzt, dass sie verendeten.

Zeugen zeigten den Vorfall an. Gegen den Landwirt wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

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