SCHNAITTACH – Am Sonntagabend haben Beamte der Verkehrspolizei Feucht auf der A 9 am Hienberg eine Radarnachtmessung durchgeführt. 4.187 Fahrzeuge passierten zwischen 19.30 Uhr und 00.30 Uhr die Messstelle, 202 Fahrzeuge waren so schnell unterwegs, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde. 18 Fahrzeuge wurden im Fahrverbotsbereich im Anschluss am Autohof Schnaittach angehalten und kontrolliert. Der schnellste Fahrer wurde mit 183 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen.
Im Rahmen der Kontrollen stellten die Beamten mehrere weitere Verstöße fest. Ein Fahrer wurde mit 156 km/h gemessen und konnte bei der Kontrolle kein gültiges Visum vorweisen. Zudem war er nicht berechtigt, das genutzte Mietfahrzeug zu führen, weshalb die Weiterfahrt untersagt und das Fahrzeug durch die Vermietungsfirma abgeholt wurde. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ein weiterer Fahrer wurde mit 140 km/h erfasst. Bei der anschließenden Kontrolle befand sich der Beifahrer am Steuer, obwohl der Fahrer laut Messfoto eindeutig als Fahrzeugführer identifiziert wurde. Beide hatten vor der Anhaltung die Plätze getauscht, da der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen den Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt, der Beifahrer wurde wegen Strafvereitelung angezeigt. Die Weiterfahrt wurde dem Beifahrer anschließend gestattet, da er über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.
