Spatenstich

Lade- und Logistikzentrum: Der Arbeiter-Samariter-Bund investiert in Lauf rund 3,5 Millionen Euro

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Beim Spatenstich (von links): Landrat Armin Kroder, ASB-Vorstand Bruno Schmidt und Bürgermeister Thomas Lang im Gespräch.
Beim Spatenstich (von links): Landrat Armin Kroder, ASB-Vorstand Bruno Schmidt und Bürgermeister Thomas Lang im Gespräch. | Foto: Max Knisch/ASB2026/07/news_2026_logistikpark_3.webp

LAUF – Die Fahrzeuge der ASB-auxi gGmbH haben im vergangenen Jahr rund 3,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Nun investiert das Unternehmen des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in einen Lade- und Logistikpark an der Laufer Silberstraße. Spatenstich für das 3,5-Millionen-Euro-Projekt war in der vergangenen Woche.

Der Lade- und Logistikpark wird laut ASB eine Logistikzentrale, eine Fahrerakademie, eine Werkstatt sowie 36 Ladesäulen für die E-Fahrzeuge des Sozialverbands umfassen. In einer zweiten Ausbaustufe sind weitere 24 Ladepunkte geplant.

Zudem entstehen in der Silberstraße Stellplätze für die Fahrzeugflotte des ASB, die bislang zum Teil noch am Südring untergebracht ist. Dadurch werde das Wohngebiet rund um die ASB-Zentrale vom Verkehr entlastet, heißt es von dem Sozialverband. Gespeist wird der neue Lade- und Logistikpark, der im Sommer 2027 fertiggestellt wird, zu großen Teilen über Solarenergie.

„Beim neuen Lade- und Logistikpark sprechen wir von einer Investition von rund 3,5 Millionen Euro. Es ist Geld, das aus unserer Sicht gut und nachhaltig angelegt ist“, wird ASB-Vorsitzender Bruno Schmidt in einer Pressemitteilung zitiert. „Professionalisierung und Digitalisierung“ würden dabei helfen, Menschen zuverlässig zu versorgen und ihnen Mobilität zu ermöglichen, so Geschäftsführer Tino Städtler. Als „Vorreiter“ bezeichnete Jarno Lang vom ASB-Landesverband die Laufer.

2025 hat die ASB-auxi gGmbH nach eigenen Angaben knapp 20.000 Patientenfahrten im Nürnberger Land und der Region absolviert und täglich 270 Linienfahrten mit rund 480 Fahrgästen durchgeführt. Das Unternehmen hat 250 Beschäftigte.

Laufs Bürgermeister Thomas Lang zufolge wächst das Gewerbegebiet sichtbar. Neben dem ASB planten dort auch die Unternehmen Bisping & Bisping, iFiber und Psyma Neubauten. 

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