Frist verlängert

Öko-Modellregion sucht kreative Kleinprojekte

Ein Projekt aus dem Nürnberger Land: Café Yuna hat einen kleinen Handwagen als Kaffeestand ausgebaut und bietet qualitativ hochwertigen Kaffee bei Hochzeiten und anderen Events an.
Ein Projekt aus dem Nürnberger Land: Café Yuna hat einen kleinen Handwagen als Kaffeestand ausgebaut und bietet qualitativ hochwertigen Kaffee bei Hochzeiten und anderen Events an. | Foto: Sophie Riehlein2026/01/csm_Yunas_Kaffeebar_frontal_817523061f.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Die Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth verlängert die Frist zur Einreichung von Förderanträgen für Kleinprojekte. Interessierte Initiativen, Betriebe und Engagierte können ihre Projektideen noch bis Donnerstag, 22. Januar, einreichen. Insgesamt stehen im kommenden Jahr 50.000 Euro für ökologisch wertvolle Vorhaben zur Verfügung.

„Die einfache Antragstellung und die große Bandbreite möglicher Projekte machen die Förderung besonders attraktiv“, betont Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg. „Jährlich fließen bis zu 50.000 Euro direkt zu Menschen und Initiativen, die bioregionale Wertschöpfung stärken – und damit ganz konkret Klimaschutz, Biodiversität und die lokale Wirtschaft fördern.“

Gefördert werden im Rahmen des bayernweiten Programms kleine, praxisnahe Projekte rund um ökologische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung. Möglich sind beispielsweise die Anschaffung von Geräten und Maschinen, Bildungsangebote oder innovative Vermarktungsideen. In der Öko-Modellregion wurden in diesem Jahr unter anderem eine mobile Bio-Kaffeebar, digitale Strukturen für die Direktvermarktung sowie neue Ausstattungen für Hofläden und Lernräume unterstützt.

Antragsberechtigt sind Kleinprojekte mit Nettoausgaben zwischen 1000 und 20.000 Euro. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 10.000 Euro. Gefördert werden Projekte, die die Produktion, Verarbeitung oder Vermarktung von Bio-Lebensmitteln stärken oder das Bewusstsein für regionale Bioprodukte erhöhen. Personalkosten der Antragstellenden sind nicht förderfähig.

Info: Weitere Informationen sowie den vollständigen Förderaufruf 2026 finden Interessierte unter www.oekomodellregionen.bayern/nbg. Bei Fragen zur Antragstellung steht die Stabstelle Öko-Modellregion telefonisch unter 0911/23110624 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

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