HERSBRUCK – „Wieso riecht unser Universum nach Himbeeren?“ oder „Wie können Farben unser Essverhalten beeinflussen?“: Mit naturwissenschaftlich-mathematischen Fragen wie diesen beschäftigen sich die Teilnehmenden des Länderfinals „Jugend präsentiert“ am Hersbrucker PPG. Insgesamt 87 Schülerinnen und Schüler aus Bayern präsentieren ihre Antworten, um einen Platz im Bundesfinale zu erreichen.
Der Wettbewerb stärkt gezielt die Präsentationskompetenz von Schülerinnen und Schüler in den Mint-Fächern, erklärt das Gymnasium in einer Pressemeldung. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, komplexe naturwissenschaftliche Inhalte verständlich und anschaulich zu vermitteln. Eine Jury aus Lehrkräften, Rhetorik-Expertinnen und -Experten sowie ehemaligen Teilnehmenden bewertete die Präsentationen nach Sachkenntnis, Darstellung und Zielgruppenorientierung.
Qualifikation und nächste Wettbewerbsstufen
Bundesweit treten bei sechs Länderfinalen und einer Onlineveranstaltung für deutsche Auslandsschulen insgesamt 430 Schülerinnen und Schüler an. Für die Teilnahme am Länderfinale hatten sich die Jugendlichen zuvor gegen über 9500 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt. Dafür hatten sie entweder einen kurzen Videoclip ihrer Präsentation eingereicht oder sich über einen Schulwettbewerb qualifiziert. Wer beim Länderfinale erfolgreich ist, gehört zu den 120 Finalistinnen und Finalisten des Wettbewerbs und gewinnt die Teilnahme an der Präsentationsakademie, einem mehrtägigen intensiven Präsentationstraining. Das Bundesfinale findet am 27. September in Berlin statt.
Drei Schülerinnen des Paul-Pfinzing-Gymnasiums waren dabei erfolgreich und dürfen zum Bundesfinale nach Berlin. Carlotta Bigaj überzeugte mit der Antwort auf die Frage „Was ist Vantablack?“ die Jury. Bei Margareta Schopf und Kim Löhner stand die Frage nach der Bedeutung von Variablen im Mittelpunkt. Alle drei dürfen vor dem Bundesfinale eine Präsentationsakademie in Bayreuth besuchen und dort ihre Kompetenzen weiter schulen.
