HERSBRUCK – Klaus Wiedemann, Vorsitzender des Vereins Dokumentationsstätte KZ Hersbruck, hat einen Klassensatz der Bücher „Erinnern an Vergangenes baut Brücken in eine friedvolle Zukunft“ an die Johannes-Scharrer-Realschule übergeben. Die Bücher stammen aus dem Nachlass der in Hersbruck geborenen Autorin Irmingard Philipow.
Sie beschreibt ihre Empfindungen als neunjährige Schülerin um den 8. Mai 1945 und berichtet über die Zeit nach der Übernahme durch die Amerikaner: „Zwar war die Übernahme friedlich erfolgt. Es lastete zunächst noch schwer die Angst vor den Siegermächten auf den Besiegten. Aber wir Kinder durften bald erleben, dass die als böse Feinde gebrandmarkten Sieger uns meist freundlich entgegen kamen.“
Konrektor Paul Ondrusek nahm die Bücher mit den Geschichtslehrern Madlen Heider und Christoph Brunk entgegen. Die Büchlein sollen im Geschichtsunterricht eingesetzt werden, um lokale Geschichte zu vermitteln. Die Johannes-Scharrer-Realschule arbeitet regelmäßig mit dem Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck zusammen, teilt dieser mit.
