HERSBRUCK – Die Generalsanierung in der „Siedlung“ geht in ihre finale Runde: Nach den Osterfeiertagen wird als letzter Abschnitt die Erlenstraße erneuert, wie die Stadt Hersbruck in einer Presseaussendung mitteilt.
Die Erlenstraße wird ab Dienstag, 7. April, von der Einmündung in die Wiesenstraße bis zur Fackelmann-Therme Zug um Zug neu angelegt. Als Vorbild dienen dabei die bereits sanierten Abschnitte in der Wiesen- oder Flurstraße, um am Ende im ganzen Viertel ein einheitliches Bild zu bekommen. Auch in der Erlenstraße entstehen dabei unter anderem bis zu 1,75 Meter breite Gehwege auf beiden Seiten sowie insgesamt 17, mit Baumscheiben und Rasengittersteinen optisch abgesetzte Stellplätze. Im Einmündungsbereich zur Wiesenstraße wandern die bisherigen Parkplätze von der Süd- auf die Nordseite, um den Stadtbussen das Abbiegen zu erleichtern.
Stadtbushaltestelle in der Erlenstraße wird versetzt
Die Stadtbushaltestelle in der Erlenstraße wird ein Stück nach Süden versetzt und barrierefrei gestaltet: Dazu wird der Gehsteig auf 2,5 Meter verbreitert und ein sogenanntes „Kasseler Sonderbord“ installiert, um das Einsteigen mit dem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen zu erleichtern. Taktile Leitflächen unterstützen zudem Sehbehinderte.

Läuft alles wie geplant, sollen die Arbeiten bis spätestens Ende Juli beendet sein. Weil die Erlenstraße aber auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers von Flossenbürg liegt, könnte sich der Termin jedoch verzögern, sollten bei den Arbeiten Überreste der Lagerbaracken oder andere Bodendenkmäler gefunden werden. Trotz der Vollsperrung bleibt der Zugang für Anwohner während der Sanierung erhalten, Ausweich-Parkplätze gibt es an der Badstraße vor dem Strudelbad. Der Stadtbusverkehr wird über die (südliche) Erlen- und die Wiesenstraße umgeleitet. Die Stadt Hersbruck dankt in der Pressemeldung den Anwohnern schon jetzt für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten.
