HAPPURG – Der Kulturbahnhof Hersbruck hat im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Demokratie wozu?“ eine Führung zum KZ-Dokumentationsort und den Doggerstollen in Happurg organisiert.
Über 50 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, die von Engagierten des Vereins Dokumentationsstätte KZ Hersbruck durchgeführt wurde. Die Gruppe traf sich am S-Bahnhof Happurg und wanderte zum Dokumentationsort am Südring.
Dort erhielten die Teilnehmer Informationen zur Geschichte des Konzentrationslagers in Hersbruck und der Baustelle für die Rüstungsindustrie in Happurg am Ende des Zweiten Weltkriegs. Anschließend besuchte die Gruppe die Doggerstollen. Am Stolleneingang F wurde deutlich, unter welch unmenschlichen Bedingungen KZ-Häftlinge im Winter 1944/45 hier arbeiten mussten.
Nach der Führung setzten sich etwa 15 Teilnehmer noch in der örtlichen Pizzeria zusammen. Sie besprachen die gesammelten Eindrücke und diskutierten Fragen zum Gedenken an die KZ-Opfer.
Info: Weitere Informationen sind unter www.kz-hersbruck-info.de verfügbar.
