Unterstützung des fairen Handels

Feucht erneut als Fairtrade-Gemeinde ausgezeichnet

Feuchts Bürgermeister Jörg Kotzur gemeinsam mit der ehemaligen Mittelschullehrerin Kerstin Ortner bei der Fairtrade-Ausstellung an der Mittelschule Feucht.
Feuchts Bürgermeister Jörg Kotzur gemeinsam mit der ehemaligen Mittelschullehrerin Kerstin Ortner bei der Fairtrade-Ausstellung an der Mittelschule Feucht. | Foto: Marktgemeinde Feucht2026/03/ea6360ae17084fb0ecee70a95fbc20105f7fe722_max1024x.jpg

FEUCHT – Der Markt Feucht bleibt ein wichtiger Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Gemeinden. Nachdem die Auszeichnung erstmals im Jahr 2018 durch den Verein Fairtrade Deutschland verliehen wurde, konnte Feucht auch bei der aktuellen Überprüfung alle Kriterien erfüllen und darf den Titel weiterhin tragen.

Bürgermeister Jörg Kotzur zeigt sich erfreut über die erneute Bestätigung: „Die Verlängerung der Auszeichnung zeigt, dass der faire Handel in Feucht dauerhaft verankert ist. Viele engagierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen setzen sich gemeinsam dafür ein, globale Verantwortung auch auf lokaler Ebene sichtbar und erlebbar zu machen.“

Prüfung alle zwei Jahre

Um als Fairtrade-Gemeinde anerkannt zu werden, müssen Kommunen verschiedene Voraussetzungen erfüllen, die alle zwei Jahre überprüft werden. Grundlage ist ein Beschluss des Marktgemeinderats zur Unterstützung des fairen Handels. Darüber hinaus koordiniert eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten vor Ort.

Fair gehandelte Produkte werden im Einzelhandel und in der Gastronomie angeboten, Bildungs- und Informationsarbeit sensibilisiert für das Thema, und auch die lokalen Medien greifen die Initiativen regelmäßig auf. Mit diesem Engagement, so der Tenor der Verantwortlichen, leiste der Markt Feucht zugleich einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinte Nationen. Das Leitmotiv „global denken, lokal handeln“ würde damit konkret vor Ort umgesetzt.

In den Jahren 2024 und 2025 setzte die Fairtrade-Gruppe Feucht erneut zahlreiche Aktionen um, um auf fairen Handel aufmerksam zu machen. Eine vielbeachtete Multivisionsshow über Ostafrika verband Einblicke in fairen Handel, Natur und Digitalisierung. Ganz besondere Aufmerksamkeit erhielt eine informative Ausstellung von Schülern der Mittelschule Feucht, die sich intensiv mit Fairtrade, Klimaschutz und der Herkunft von Produkten beschäftigten.

Auch die kreative und interaktive Aktion „Smoothie-Bike und Faire Kaffeepause“ ist auf großes Interesse gestoßen und hat dazu beigetragen, das Thema Fairtrade im Ort sichtbar und erlebbar zu machen. Zum Valentinstag wurden auf dem Bauernmarkt Fairtrade-Rosen verteilt, um auf faire Arbeitsbedingungen speziell in der Blumenproduktion aufmerksam zu machen.

Info: Fairtrade-Gruppensprecher Helmut Schleif lädt alle Interessierten dazu ein, sich der Fairtrade-Gruppe Feucht anzuschließen und bei Aktionen mitzumachen. Der Kontakt findet über den Markt Feucht statt: [email protected] oder per Telefon unter 09128/9167912.

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