Forstbetrieb

Entlang der Bahnstrecke Feucht–Ochenbruck finden Forstarbeiten statt

Entlang der Strecke Feucht-Ochenbruck werden aktuell Waldflächen durchforstet (Symbolfoto).
Entlang der Strecke Feucht-Ochenbruck werden aktuell Waldflächen durchforstet (Symbolfoto). | Foto: Kirchmayer2026/04/23711acb120fc318766b7b8c32d6a4eba2430515_max1024x.jpg

FEUCHT/OCHENBRUCK – Die wegen Bauarbeiten bis Juli geplante Stilllegung des Bahnverkehrs auf der Strecke Nürnberg-Regensburg nutzt der Forstbetrieb Nürnberg für eine Durchforstung inklusive Verkehrssicherungsarbeiten entlang der Bahnstrecke Feucht-Ochenbruck.

Durch die vorübergehende Sperrung können aktuell verkehrsgefährdende Bäume entlang der Bahnlinie gefahrlos entfernt werden. Parallel nutzt der Forstbetrieb die Gelegenheit, angrenzende Waldflächen zu durchforsten. Ziel sei es, die Entwicklung klimatoleranter Baumarten wie Buche und Tanne zu fördern, heißt es in einer Pressemitteilung. Hierzu werde der Bestand „gezielt aufgelichtet, um die Pflanzung dieser Baumarten vorzubereiten.“

Holzerntearbeiten im Privatwald

Auch im angrenzenden Privatwald finden derzeit Holzerntearbeiten statt. Zudem hat die Deutsche Bahn Fachunternehmen mit der Erweiterung des Lichtraumprofils beauftragt. Dazu wird Bewuchs, der sich in Richtung Bahnlinie entwickelt hat, zurückgenommen und temporär auf Haufen geschichtet.

Auf der Bahnstrecke selbst erfolgen verschiedene Bauarbeiten. Die beauftragten Unternehmen nutzen zur Materialzufuhr teilweise die Forstwege der Bayerischen Staatsforsten, die bei nasser Witterung zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach Abschluss aller Arbeiten sollen entstandene Schäden an Forst- und Wanderwegen sukzessive beseitigt werden.

Rückeweg wird ertüchtigt

Ein zugewachsener Rückeweg vom Ortsrand Feucht durch die Abteilung Spannerschlag muss für die Holzerntearbeiten ertüchtigt werden. Dazu gehören die Erweiterung des Lichtraums, um die Befahrbarkeit mit Forstmaschinen zu ermöglichen, der Abtransport des entnommenen Materials und Zwischenlagerung in Form von Haufen am Forstweg, die Erneuerung zweier alter Durchlässe, die durchgerostet waren sowie der Einbau von Schotter im Bereich dieser Durchlässe.

Der charakteristische Wurzelweg soll überwiegend naturbelassen bleiben. „Lediglich das etwa 150 Meter lange Endstück wird geschottert, da dort Holz gelagert und zur Abfuhr bereitgestellt wird“, heißt es.

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