Heimatschutz

Edelhäußer und Gleißenberg zu Besuch bei der Bundeswehr

Kommandeur Oberst Markus Wick (3. v. r.) und sein Stab informierten Ralph Edelhäußer (5. v. r.) sowie den Landratskandidaten Markus Gleißenberg (3. v. l.) über die Aufgaben des Verbandes im Rahmen des Heimatschutzes.
Kommandeur Oberst Markus Wick (3. v. r.) und sein Stab informierten Ralph Edelhäußer (5. v. r.) sowie den Landratskandidaten Markus Gleißenberg (3. v. l.) über die Aufgaben des Verbandes im Rahmen des Heimatschutzes. | Foto: David Fritsch2026/01/2fd1b2f13456cb83262cf5fb62bdd1d493a1ef5d_max1024x.jpg

NÜRNBERGER LAND – Der Bundestagsabgeordnete Ralph Edelhäußer, Mitglied des Verteidigungsausschusses, und Markus Gleißenberg, Bürgermeister von Henfenfeld und CSU-Landratskandidat für das Nürnberger Land, haben das Heimatschutzregiment 1 am Standort in Roth besucht.

Kommandeur Oberst Markus Wick und sein Stab informierten über Auftrag, Struktur und aktuelle Lage des Verbandes. Im Anschluss erhielten Edelhäußer und Gleißenberg Einblicke in die Ausbildung neuer Rekrutinnen und Rekruten und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

„Hier wird sehr konkret sichtbar, was Zeitenwende bedeutet: Hochmotivierte Soldatinnen und Soldaten, die ihren Auftrag für den Schutz unseres Landes ernst nehmen und professionell ausfüllen“, sagte Edelhäußer, „dafür verdienen sie nicht nur Respekt, sondern auch volle politische Rückendeckung.“

Deutsche Sicherheitsvorsorge

Der Heimatschutz sei ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsvorsorge in Deutschland und gewinne vor dem Hintergrund des Operationsplans Deutschland weiter an Bedeutung. Gerade das Nürnberger Land mit seinen „wichtigen Verkehrsverbindungen, Versorgungswegen und Infrastruktureinrichtungen“ sei Teil dieser gesamtstaatlichen Vorsorge.

Der Schutz kritischer Infrastruktur sowie die Unterstützung ziviler Behörden im Krisen- und Verteidigungsfall seien Aufgaben, die auch die Region unmittelbar betreffen. „Sicherheit entscheidet sich nicht nur an den Außengrenzen, sondern ganz konkret vor Ort – auch bei uns im Nürnberger Land“, so Edelhäußer. Im Katastrophen- wie auch im Verteidigungsfall komme dem Landrat und dem Landratsamt eine Schlüsselrolle zu, würden hier Informationen zusammenlaufen, Maßnahmen koordiniert und eine enge Abstimmung zwischen Bundeswehr, Feuerwehren, Rettungsdiensten, THW, Polizei und Kommunen erfolgen.

Mehr Übungen im Landkreis?

„Das Landratsamt ist die zentrale Schaltstelle des Zivilschutzes. Wenn es ernst wird, muss hier alles funktionieren – ohne Reibungsverluste“, betonte Gleißenberg. Im Rahmen seines Landratswahlkampfes will Gleißenberg auf eine deutlich stärkere Verzahnung von zivilem und militärischem Krisenmanagement setzen. Ein zentraler Baustein ist seine Forderung nach regelmäßigen gemeinsamen Übungen von Bundeswehr, Blaulichtorganisationen und Kommunen unter Koordination des Landratsamtes. Ziel soll es sein, Abläufe realistisch zu trainieren, Zuständigkeiten zu schärfen und die Einsatzfähigkeit im Ernstfall weiter zu erhöhen.

„Zusammenarbeit darf kein Schlagwort sein, sie muss geübt werden – regelmäßig und realitätsnah. Das stärkt am Ende die Sicherheit der Bevölkerung“, erklärte Gleißenberg. Ralph Edelhäußer und Markus Gleißenberg unterstrichen gemeinsam die Notwendigkeit eines konsequenten Aufwuchses der Bundeswehr und einer nachhaltigen Stärkung der Reserve. Der Heimatschutz lebe vom Engagement gut ausgebildeter Reservistinnen und Reservisten aus der Mitte der Gesellschaft.

„Ohne eine starke Reserve ist der Heimatschutz nicht denkbar“, so Edelhäußer, „dafür brauchen wir moderne Ausstattung, verlässliche politische Rahmenbedingungen und die Unterstützung durch Gesellschaft und Arbeitgeber.“

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