Übergabe

Der Geschichtsverein Röthenbach erhält wertvolle Dokumente

Die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte Röthenbach, Katrin Di Maria (Zweite von rechts), mit Bert Nentwich, Renate Gagel und Wolfgang Gottschalk vom Geschichtsverein (von links) bei der Übergabe der Dokumente.
Die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte Röthenbach, Katrin Di Maria (Zweite von rechts), mit Bert Nentwich, Renate Gagel und Wolfgang Gottschalk vom Geschichtsverein (von links) bei der Übergabe der Dokumente. | Foto: Geschichtsverein Röthenbach2026/01/fffa9a3cc143bad3c11da0b835179ce7d58ff4ee_max1024x.jpg

RÖTHENBACH – Katrin Di Maria, die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte in der Röthenbacher Bahnhofstraße, hat dem Vorstand des Geschichtsvereins Röthenbach wertvolles Archivmaterial übergeben.

Die Einrichtung wurde am 2. Februar 1901 als Kleinkinderbewahranstalt gegründet. Dem Stifter, dem Kgl. Bayer. Commerzienrat Conrad Conradty, wurde am 2. Februar 1902 ein Denkmal gesetzt, das heute noch vor dem Gebäude steht. Entsprechend weit zurück reichen die historischen Baupläne, Protokolle, Urkunden und Berichte, die von einer Zeit erzählen, in der anfänglich nur zwei Diakonissen für die Betreuung von fast 80 Kindern verantwortlich waren. Jahrzehntelang befand sich hier der Werkskindergarten der Firma Conradty.

Für die Zukunft erhalten

Stadtrat Wolfgang Gottschalk, Vorsitzender des Geschichtsvereins, freut sich über diesen Schatz der Stadtgeschichte. Er wird im Archiv der Stadt bewahrt und für zukünftige Forschung erschlossen. Die Kindertagesstätte, die im Jahr 2026 ihr 125-jähriges Bestehen feiert, wird in die Trägerschaft der Diakonie übergehen und damit ein ganz neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen. 

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