NÜRNBERGER LAND – Wenn das Unvorhersehbare eintritt, zählt jede Sekunde. So kann man die Inhalte der Informationsveranstaltung zusammenfassen, die jüngst im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Nürnberger Land stattgefunden hat. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden, Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und der Bundeswehr sowie des Landratsamts trafen sich, um gemeinsam die Weichen für einen noch sichereren Bevölkerungsschutz zu stellen.
Ziel war es, die kommunalen Akteure über aktuelle Strukturen, Zuständigkeiten und Unterstützungsangebote im Landkreis zu informieren und den Austausch zwischen Verwaltung, Blaulichtorganisationen und den Gemeinden zu stärken. Robert Ilg, erster weiterer Stellvertreter des Landrats, hob in seiner Begrüßung die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes im Nürnberger Land hervor: „Bevölkerungsschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt. Nur wenn Verwaltung, Einsatzkräfte und Gemeinden Hand in Hand arbeiten, können wir im Krisenfall schnell und effektiv reagieren.“
Anschließend stellten Mitarbeitende der Sicherheitsbehörde am Landratsamt die Aufgaben und Strukturen sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten der unteren Katastrophenschutzbehörde vor. Nach einem Überblick über die Arbeitsweise und Einsatzplanung der Führungsgruppe Katastrophenschutz gaben Feuerwehr, BRK, THW und die Bundeswehr Einblicke in ihre jeweiligen Aufgaben, Fähigkeiten und die Zusammenarbeit im Einsatz.
Selbstverantwortung der Bürger
„In der Diskussion um Versorgungszentren in den Gemeinden wurde deutlich, dass es auch auf den Selbstschutz und die Selbstversorgung der Bevölkerung ankommt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Auch hierzu wurde mit den Gemeinden diskutiert, wie die Bevölkerung aufgeklärt und zur Vorratshaltung für Notfälle animiert werden kann.
