„Nötiger denn je“

Arbeiterwohlfahrt Behringersdorf/Schwaig sammelt wieder Spenden für Charkiw

Bilder der Zerstörung: Nach wie vor ist das ukrainische Charkiw vom russischen Angriffskrieg gebeutelt.
Bilder der Zerstörung: Nach wie vor ist das ukrainische Charkiw vom russischen Angriffskrieg gebeutelt. | Foto: photosaint/stock.adobe.com2026/01/AdobeStock_495245959-scaled.jpeg

BEHRINGERSDORF/CHARKIW – „Die Menschen leben in Angst zwischen Hoffen und Bangen“: Nach wie vor sei Charkiw, die Großstadt im Osten der Ukraine, vom Krieg gebeutelt, berichtet Fritz Körber, der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Behringersdorf/Schwaig. Er unterstützt Charkiw seit 35 Jahren – und sammelt nach wie vor Spenden.

Seit Kriegsbeginn 2022 finanziert der Ortsverein die beiden Sozialstationen Kyivskyj und Saltivskyj, die mit ihren Mitarbeitern oft unter lebensbedrohlichen Bedingungen alte Menschen, kinderreiche Familien, Kranke und Bedürftige aufsuchen, um diese vom Krieg Betroffenen mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und lebenswichtigen Medikamenten zu versorgen.

Dass viele Hilfsgüter im russischen Angriffskrieg vernichtet wurden, erschüttert Körber und treibt den SPD-Politiker dazu an, die Hilfe auch im neuen Jahr 2026 fortzusetzen. „Die ist nötiger denn je“, sagt er, „vor allem für jene, die nicht fliehen konnten und anderweitig keine Hilfe erhalten.“

Die Temperaturen sollen in der kommenden Woche unter 15 Grad minus sinken. „Wer jetzt keine winterfeste Unterkunft und warme Kleidung hat, der droht zu erfrieren“. Das habe ihm ein Kontakt in Charkiw geschildert, so der frühere Schwaiger Bürgermeister.

Info: Wer über die Arbeiterwohlfahrt den Charkiwern helfen will, kann an folgendes Konto spenden: Arbeiterwohlfahrt Behringersdorf-Schwaig, Stichwort „Hilfe für Charkiw“, IBAN DE 26 7605 0101 0240 251 785.

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