Finanzlage und Verkehrssicherheit

Antrittsbesuch in Schwarzenbruck: Norbert Dünkel und Martin Glienke im Gespräch

Norbert Dünkel (l.) und Schwarzenbrucks Bürgermeister Martin Glienke tauschten sich im Rathaus aus.
Norbert Dünkel (l.) und Schwarzenbrucks Bürgermeister Martin Glienke tauschten sich im Rathaus aus. | Foto: David Fritsch2026/07/Duenkel_Glienke-scaled.jpeg

SCHWARZENBRUCK – Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei den neu gewählten Bürgermeistern im Nürnberger Land hat der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel (CSU) den neuen Schwarzenbrucker Bürgermeister Martin Glienke im Rathaus besucht. Im Mittelpunkt des „offenen und konstruktiven Gesprächs“, wie es aus dem Büro des Landtagsabgeordneten heißt, standen aktuelle Themen und Zukunftsfragen der Gemeinde.

„Mir ist der direkte Kontakt zu unseren Kommunen ein echtes Herzensanliegen. Ich gratuliere Martin Glienke zu seiner Wahl und wünsche ihm sowie dem gesamten Gemeinderat viel Erfolg, eine glückliche Hand und gute Entscheidungen“, so Dünkel.

Acht Millionen Euro seit 2023

Die Unterstützung der Kommunen habe im Freistaat einen „besonders hohen Stellenwert“, betonte der Abgeordnete. Dabei stünden derzeit sowohl eine starke finanzielle Ausstattung als auch der konsequente Abbau bürokratischer Hürden im Mittelpunkt. Die Gemeinde Schwarzenbruck habe demnach seit 2023 mehr als acht Millionen Euro an finanzieller Unterstützung zur freien Verfügung vom Freistaat erhalten, „davon allein 2,14 Millionen Euro im Jahr 2026.“

Das gesamte Nürnberger Land profitiere in diesem Jahr von über 91 Millionen Euro aus Schlüsselzuweisungen des Freistaats und dem Investitionspaket des Bundes. Doch die Finanzlage vieler Kommunen bleibt weiterhin sehr angespannt.

Neben einer soliden Finanzausstattung komme es darauf an, die Belastungen der Kommunen auch durch gezielten Bürokratieabbau zu senken, erklärt Dünkel. Ein konkreter Schritt sei das seit Mai geltende Bayerische Modellregionengesetz, welches es Städten, Gemeinden und Landkreisen ermögliche, sich als Modellregionen zu bewerben und befristet von bestimmten Landesvorschriften abzuweichen, um Verfahren zu vereinfachen und praxistaugliche Lösungen direkt vor Ort zu erproben.

Verkehrssicherheit auf der B8

Auch die Situation an der Bundesstraße B8 in Schwarzenbruck war Thema des Gesprächs zwischen Dünkel und Martin Glienke. Wie der Bürgermeister Dünkel gegenüber mitteilte, würden sich viele Anwohner weiterhin eine dauerhafte Temporeduzierung wünschen, um die Verkehrssicherheit vor Ort weiter zu verbessern.

Konkret sieht Glienke dabei in punktuellen und dauerhaften Tempo-30-Abschnitten einen pragmatischen Weg, die Verkehrssituation in der Gemeinde Schwarzenbruck nachhaltig zu entschärfen. Norbert Dünkel versicherte, das Thema aufzugreifen und diesbezüglich noch in diesem Jahr ein Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt und dem Landratsamt zu suchen.

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